Solingen setzt auf Transparenz: Neuer Ausschuss stärkt Bürgerbeteiligung und Sicherheit am Bahnhof Ohligs

Luisa Klein
Luisa Klein
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Eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit Blumensträußen in den Händen, mit einem Publikum darunter und einem Bildschirm mit Text und Logo für die Wahl des Legislativrats 2016 im Hintergrund.Luisa Klein

Solingen setzt auf Transparenz: Neuer Ausschuss stärkt Bürgerbeteiligung und Sicherheit am Bahnhof Ohligs

Neuer Ausschuss für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in Solingen konstituiert

Ein neu gegründeter Ausschuss, der die Transparenz und bürgerliche Mitwirkung stärken soll, ist in Solingen zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Der Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Chancengleichheit trat am 5. Februar 2026 zusammen und markiert damit einen wichtigen Schritt hin zu einer offeneren Kommunalpolitik. Bürgerinnen und Bürger erhalten dadurch einen direkten Kanal, um Ideen und Anliegen mit den Stadtverantwortlichen zu teilen.

Die Einrichtung des Gremiums erfüllt ein zentrales Wahlversprechen der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. (BfS), die sich seit ihrer Gründung 2024 für mehr Verantwortungsbereitschaft der Stadt einsetzt. Zu ihren Forderungen gehörte unter anderem die Veröffentlichung eines zurückgehaltenen Sicherheitsberichts zur Solinger Innenstadt aus dem Herbst 2024. Darüber hinaus hatte die Initiative 45 Prioritätsmaßnahmen formuliert – darunter eine verbesserte Sicherheit am Bahnhof Ohligs, mehr Sauberkeit, soziale Unterstützungsprogramme und städtebauliche Neugestaltungen.

Der Ausschuss soll als niedrigschwellige Plattform für Bürgeranliegen fungieren. Vorschläge und Themen können per E-Mail an [email protected] eingereicht werden. Den Vorsitz übernimmt Martin Bender, sein Stellvertreter ist Erkan Sarıkaya. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen der respektvolle Dialog, die Stärkung der Rechenschaftspflicht und eine engere Verbindung zwischen Stadtverwaltung und Bevölkerung.

Noch vor der offiziellen Gründung des Ausschusses hatte die BfS bereits ein detailliertes Konzept für den Fußgängertunnel am Bahnhof Ohligs vorgelegt. Die Pläne sahen unter anderem eine verstärkte Polizeipräsenz, soziale Hilfsangebote und Infrastrukturverbesserungen vor. Weitere größere Projekte der Initiative waren bis zum 5. Februar 2026 nicht dokumentiert.

Die erste Sitzung des Gremiums legt den Grundstein für eine kontinuierliche Bürgerbeteiligung an Solingens Entscheidungsprozessen. Die Einwohnerinnen und Einwohner erhalten damit ein formales Instrument, um lokale Politik und Projekte mitzugestalten. Die Initiative steht für einen breiteren Trend, die Stadtverwaltung responsiver und transparenter zu machen.