07 June 2026, 22:15

Solingen kämpft um Freizeitangebote und soziale Arbeitsplätze in der Krise

Ittertal: SPD setzt sich für 'sicheren Freizeitangebot!' ein

Solingen kämpft um Freizeitangebote und soziale Arbeitsplätze in der Krise

Solingen steht unter Finanzdruck – Beliebte Freizeiteinrichtungen und soziale Dienstleistungen in Gefahr

Solingen sieht sich wachsendem finanziellen Druck ausgesetzt, der zentrale Dienstleistungen bedroht – darunter auch die beliebten Freizeitanlagen der Stadt. Zwar konnte die Kommune 6 Millionen Euro an Bundesmitteln für die Sanierung des Freibads sichern, doch weitere Haushaltskürzungen könnten soziale Programme und unverzichtbare Angebote gefährden. Lokale Verantwortliche drängen nun auf nachhaltige Lösungen, um Arbeitsplätze und Naherholung in der Region zu erhalten.

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Die angespannte Haushaltslage setzt insbesondere den sozialen Arbeitsmarkt unter Druck, vor allem bei der gemeinnützigen Neue Arbeit Ittertal gGmbH. Die Organisation unterstützt Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt nur schwer Fuß fassen, doch nun droht ein Insolvenzverfahren ihre Arbeit zu gefährden. Branchenverbände warnen, dass weitere Kürzungen existenzielle Dienstleistungen zerschlagen könnten, von denen viele Bürger abhängig sind.

Der Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer setzt sich in Berlin dafür ein, geplante Kürzungen des Finanzministeriums abzuwenden, die dem sozialen Arbeitssektor in Solingen schaden würden. Gleichzeitig arbeitet die SPD-Ratsfraktion mit dem Förderverein Ittertal und der Stadtverwaltung an einer dauerhaften Lösung für das Freizeitzentrum Ittertal. Bei den Gesprächen geht es um eine grundlegende Neuaufstellung des gesamten Geländes – inklusive Freibad und Eishalle –, um eine stabile Finanzierung zu gewährleisten.

Ernst Lauterjung, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD und langjähriger Vorsitzender des Solinger Sportausschusses, betont die Bedeutung des Erhalts der Freizeitangebote in Ittertal. Zudem wirkt er daran mit, den städtischen Anteil an der Modernisierung des Freibads zu klären. Das mit 6 Millionen Euro Bundesförderung unterstützte Projekt soll die Anlage zukunftsfähig machen und gleichzeitig für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

Die drohende Insolvenz der Neue Arbeit Ittertal gGmbH unterstreicht die akute Gefahr für soziale Beschäftigungsverhältnisse in Solingen. Während die Mittel für die Freibadsanierung bereits gesichert sind, rückt nun die langfristige Zukunft des gesamten Ittertal-Komplexes in den Fokus. Stadtverantwortliche und Vereine werden die Verhandlungen fortsetzen, um Arbeitsplätze und Freizeitangebote für die Bürger dauerhaft zu sichern.

Quelle