Solingen kämpft mit Kita-Platzmangel trotz neuer Einrichtungen
Die Einwohnerzahl Solingens hat mittlerweile die Marke von 164.000 überschritten – und setzt damit die örtlichen Kinderbetreuungseinrichtungen unter Druck. Aufgrund der hohen Nachfrage kann derzeit nicht jedem Kind ein Platz in einer Kita angeboten werden.
In den vergangenen acht Jahren wurden in der Stadt zwar elf neue Kindertagesstätten eröffnet. Dennoch bleibt die Kapazitätslage angespannt: Vorrang haben Kinder ab drei Jahren, für jüngere wird die Betreuung in der Tagespflege empfohlen.
Die Stadt hat nun Pläne vorgelegt, um dem Mangel entgegenzuwirken. Bis zum Kitajahr 2023/24 sollen zwölf zusätzliche Betreuungsgruppen eingerichtet werden, was bis zu 200 neue Plätze schafft. Weitere Erweiterungen sind vorgesehen: Bis 2024/25 sollen in verschiedenen Stadtteilen neue Einrichtungen entstehen.
Im Haushaltsentwurf 2023 der Stadt Solingen ist zudem ein mehrjähriger Finanzierungsplan enthalten, der diese Maßnahmen unterstützt. Eltern, die bis Februar kein Platzangebot erhalten haben, können sich auf eine Warteliste setzen lassen.
Mit neuen Kitas und zusätzlichen Gruppen versucht die Stadt, die Betreuungssituation zu entlasten. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Familien in den kommenden Jahren mehr Plätze zur Verfügung zu stellen.
