Solingen bekennt sich am 9. November zu Israel und gegen Hass in allen Formen
Julian LangSolingen bekennt sich am 9. November zu Israel und gegen Hass in allen Formen
9. November – ein Datum von tiefer Bedeutung in der deutschen Geschichte
Der 9. November ist ein Tag, der in der deutschen Geschichte sowohl tragische als auch prägende Ereignisse markiert. An diesem Datum blickt das Land auf seine Vergangenheit zurück und bekräftigt zugleich seine gegenwärtigen Verpflichtungen. Die Stadt Solingen hat nun offiziell Stellung bezogen – in Solidarität mit Israel und gegen Hass in allen Formen.
Der Stadtrat von Solingen verabschiedete kürzlich eine Resolution, in der er seine Unterstützung für Israel und die Partnerschaft mit Ness Ziona erneuert. Unterzeichnet von Oberbürgermeister Tim O. Kurzbach und Vertretern verschiedener Ratsfraktionen, fordert das Dokument eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Gegenseitige Anerkennung und ein Miteinander bleiben dabei zentrale Leitgedanken.
Die Resolution gedenkt zudem der Opfer der Shoah, des Zweiten Weltkriegs, des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der Hamas-Angriffe vom 7. Oktober 2023. Solingen bietet seit Langem Schutz für Menschen, die vor Krieg, Folter und Verfolgung fliehen – sei es aus politischen, religiösen Gründen oder wegen ihrer sexuellen Orientierung. Dieses Engagement speist sich aus der historischen Verantwortung Deutschlands, jüdisches Leben zu schützen und die Sicherheit Israels zu gewährleisten.
Der 9. November selbst ist ein Datum von besonderer Symbolkraft: Er erinnert an die Novemberrevolution von 1918, den Hitler-Ludendorff-Putsch von 1923, die Novemberpogrome von 1938 und den Fall der Berliner Mauer 1989. Die Resolution der Stadt hebt Letzteren als Symbol für die friedliche Überwindung von Konflikten hervor und unterstreicht damit Deutschlands Ablehnung von Antisemitismus sowie sein Bekenntnis zum Schutz jüdischer Gemeinden.
Solingens Erklärung spiegelt die anhaltenden Bemühungen Deutschlands wider, sich der eigenen Geschichte zu stellen und eine Zukunft zu gestalten, die in Toleranz verwurzelt ist. Die Partnerschaft mit Ness Ziona und die Unterstützung Israels stehen dabei für übergeordnete nationale Werte. Durch das Erinnern an die Vergangenheit und das Eintreten gegen Hass soll die Resolution Sicherheit und Frieden fördern.






