08 May 2026, 22:14

Selfie-Versuch am Kölner Hauptbahnhof endet mit lebensgefährlichem Stromschlag

Ein Plakat mit einem Zug auf Schienen, der Rauch ausstößt, mit Pflanzen auf der linken Seite und Himmel im Hintergrund und dem Text "Das Gefahrensignal" unten.

Selfie-Versuch am Kölner Hauptbahnhof endet mit lebensgefährlichem Stromschlag

25-Jähriger erleidet schwere Verbrennungen nach Stromschlag beim Selfie am Kölner Hauptbahnhof

Ein 25-jähriger Mann hat schwere Verbrennungen erlitten, nachdem ihn ein Lichtbogen beim Fotografieren eines Selfies am Kölner Hauptbahnhof getroffen hat. Der Vorfall ereignete sich in einem stehenden RE-1-Zug und hinterließ das Opfer mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Behörden rufen nun Zeugen auf, sich zu melden, um die Unfallursache aufzuklären.

Der Mann versuchte gerade, ein Selfie zu machen, als er mit der Oberleitung der Bahn in Kontakt geriet. Die Stromentladung ließ ihn auf den Bahnsteig stürzen, wo er kurz bei Bewusstsein blieb, bis der Rettungsdienst eintraf. Mit schweren Verbrennungen wurde er notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht.

Der Unfall führte zu stundenlangen Behinderungen im Schienenverkehr. Insgesamt 24 Züge hatten Verspätungen, drei wurden umgeleitet und drei weitere teilweise oder vollständig gestrichen. Die Strecke konnte erst gegen 17:30 Uhr wieder freigegeben werden – die Verspätungen summierten sich auf 261 Minuten.

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Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren leichtsinnigen Verhaltens in der Nähe von Bahnanlagen. Lichtbögen und unter Strom stehende Leitungen können tödliche oder schwere Verletzungen verursachen. Als Reaktion auf den Vorfall bietet die Polizei Betreuung für Betroffene an und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Das Opfer befindet sich weiterhin mit lebensbedrohlichen Verbrennungen im Krankenhaus. Der Bahnverkehr läuft inzwischen wieder normal, doch der Vorfall unterstreicht die tödlichen Risiken, die von Bahnstrom ausgehen. Die Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht im Umgang mit Zügen und Bahnsteigen.

Quelle