Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Vertragsstreit und Wechselgerüchten

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein junger Mann in einem blauen Trikot von Everton FC steht auf einem grünen Fuballfeld.Luisa Klein

Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Vertragsstreit und Wechselgerüchten

Die Zukunft von Said El Mala bleibt ungewiss, während das Wintertransferfenster schließt. Der Flügelspieler von FC Köln, einst ein aufstrebender Star, sieht sich zunehmend mit Spannungen innerhalb des Vereins konfrontiert. Seine jüngsten Leistungsprobleme und die begrenzte Spielzeit haben Spekulationen über einen möglichen Wechsel angeheizt.

El Mala gab sein Debüt im Profifußball Anfang 2024 bei Viktoria Köln. Während einer Leihe in der 3. Liga erzielte er in 32 Spielen 13 Tore und wurde als "Newcomer der Saison" ausgezeichnet. Sein Erfolg ebnete den Weg für einen festen Wechsel zum 1. FC Köln im Juni 2024, gefolgt von einer Vertragsverlängerung bis 2030 im Juli 2025.

In seiner ersten Bundesliga-Saison 2025/26 zeigte er mit sieben Toren in 24 Einsätzen vielversprechende Ansätze. Ein Höhepunkt war der 31. August 2025, als er gegen Freiburg sein erstes Tor in der höchsten Spielklasse erzielte. Brighton & Hove Albion unterbreitete mehrfach Angebote – Berichten zufolge bis zu 30 Millionen Euro –, die Köln jedoch allesamt ablehnte.

In dieser Saison jedoch ließ seine Form nach. Sechs Spiele ohne Torbeteiligung oder Vorlage haben die Frustration auf beiden Seiten verstärkt. Nur neun seiner 22 Ligapartien begann er in der Startelf, meist kam er als Einwechselspieler zum Zug. Die Lage hat sich zugespitzt: Medienberichten zufolge könnte El Mala nun offen für einen Wechsel sein.

Brighton, trainiert vom Deutschen Fabian Hürzeler, zeigt weiterhin großes Interesse. Auch der FC Bayern München gilt als möglicher Interessent, wenn auch noch ohne offizielle Anfrage. Kölns Sportdirektor Thomas Kessler wies alle Avancen bisher zurück und betonte, der Spieler stehe nicht zum Verkauf.

El Malas Vertrag läuft bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel, die einen Wechsel erleichtern würde. Vorerst bleibt er in Köln, doch seine Zukunft sorgt weiter für Gesprächsstoff. Die Weigerung des Vereins, Verhandlungen zu führen, und seine eigene schwächelnde Leistung lassen die Angelegenheit ungelöst.