RWE schmiedet 15-Milliarden-Dollar-Allianz für britische Offshore-Windparks
RWE schmiedet 15-Milliarden-Dollar-Allianz für britische Offshore-Windparks
RWE sichert sich Milliarden-Deal für Offshore-Windparks in Großbritannien – Aktie legt zu
RWE hat einen großen Offshore-Windkraft-Deal in Großbritannien an Land gezogen und verzeichnete dadurch am Dienstag einen Kursanstieg von über 1 %. Die Aktie des Konzerns schloss bei 49,86 Euro, nachdem das Unternehmen eine 50:50-Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Investor KKR für Projekte vor der Küste Norfolks im Volumen von mehr als 15 Milliarden Dollar bekannt gegeben hatte. Der jüngste Coup krönt ein Jahr starken Wachstums: Innerhalb der vergangenen zwölf Monate stieg der RWE-Aktienkurs um über 75 %.
Die Vereinbarung umfasst Offshore-Windkapazitäten von 6,9 Gigawatt (GW) vor der Küste Norfolks. Im Rahmen des Deals teilen sich RWE und das US-Investmentunternehmen KKR Eigentum und Entwicklungskosten. Die Projekte umfassen langfristige, staatlich abgesicherte Verträge, die einen festen Preis von 91,20 Pfund pro Megawattstunde für 20 Jahre garantieren.
Als nächste wichtige Schritte stehen die Finalisierung der Partnerschaft mit KKR sowie die endgültige Investitionsentscheidung für das Projekt Norfolk Vanguard bis zum Sommer 2026 an. Anleger warten zudem gespannt auf die Jahresergebnisse von RWE am 12. März sowie auf eine detaillierte Prognose im Rahmen der anstehenden Analystenkonferenz. Diese Updates könnten die weitere Entwicklung der Aktie in den kommenden Monaten prägen.
Unter der Führung von Vorstandschef Markus Krebber, dessen Vertrag kürzlich bis 2031 verlängert wurde, treibt RWE den Ausbau der erneuerbaren Energien voran. Seine Strategie war maßgeblich für den Erfolg bei Offshore-Windausschreibungen und die Abkehr des Konzerns von fossilen Brennstoffen verantwortlich. Die Norfolk-Projekte markieren einen weiteren Meilenstein in dieser Transformation.
Mit dem jüngsten Offshore-Wind-Deal festigt RWE seine Position im britischen Markt für erneuerbare Energien. Das Gemeinschaftsunternehmen mit KKR und die langfristigen Staatsverträge sorgen für finanzielle Stabilität der Projekte. Mit weiteren Entscheidungen bis 2026 bleibt der Fokus des Konzerns auf dem Ausbau seines Portfolios für saubere Energien gerichtet.
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