Rheinische Post will westfälische Zeitungen übernehmen – Kartellamt prüft Mega-Deal
Lina KochRheinische Post will westfälische Zeitungen übernehmen – Kartellamt prüft Mega-Deal
Die Rheinische Post hat Pläne bekannt gegeben, die westfälischen Zeitungen und deren Online-Plattformen zu übernehmen. Der Anfang März angekündigte Deal würde die größte Tageszeitungsgruppe in Nordrhein-Westfalen schaffen. Die Aufsichtsbehörden prüfen nun die geplante Übernahme.
Der Schritt ist Teil eines größeren Trends in der Medienbranche, bei dem große Verlage kleinere Konkurrenten aufkaufen. Wird die Übernahme genehmigt, würde die Rheinische Post den regionalen Markt in puncto Auflage dominieren.
Das Bundeskartellamt wird die Auswirkungen des Deals auf Leserzahlen und Werbewettbewerb bewerten. Allerdings kann es nicht beurteilen, wie sich die Fusion auf die journalistische Vielfalt oder die redaktionelle Unabhängigkeit auswirken könnte. Die Prüfung des Amtes beschränkt sich auf Marktanteile und wirtschaftliche Einflussfaktoren.
Die Übernahme würde die Position der Rheinische Post als führender Tageszeitungsverlag der Region weiter stärken. Die Entscheidung des Kartellamts wird sich allein an wirtschaftlichen Kriterien orientieren, nicht an redaktionellen Folgen. Ein Beschluss wird in den kommenden Monaten erwartet.






