30 March 2026, 18:22

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2036 – Bürgerentscheid im April 2026 entscheidet

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Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2036 – Bürgerentscheid im April 2026 entscheidet

Rhein-Ruhr bewirbt sich um Olympische und Paralympische Spiele – Bürgerentscheid im April 2026

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Die Region Rhein-Ruhr treibt ihre Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele voran. Bei einem jüngsten Treffen kamen lokale Führungskräfte, Unternehmen und Vertreter des Sports zusammen, um das Vorhaben zu erörtern. Mit einem für April 2026 geplanten Bürgerentscheid sammelt die Region derzeit Rückmeldungen und wirbt um Unterstützung für das ehrgeizige Projekt.

Ein zentraler Meilenstein war die Veranstaltung "Frühstück mit der Zivilgesellschaft" am 19. März 2026, bei der rund 40 Akteure über Chancen und Herausforderungen der Spiele diskutierten. Die Organisatoren hoffen, dass solche Formate die Zusammenarbeit stärken und die öffentliche Beteiligung vor der Abstimmung fördern.

An der Bewerbung sind 17 Städte im Kölner Rhein-Ruhr-Gebiet beteiligt, darunter Köln als Hauptaustragungsort sowie Düsseldorf, Bochum, Pulheim und Gelsenkirchen. Bei Erfolg könnten die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 stattfinden. Konkrete Wettkampfstätten stehen bereits fest: Der Moderne Fünfkampf soll im Bochumer Sportpark Lohrheide ausgetragen werden, Fechten in der Jahrhunderthalle und Fußball im Vonovia Ruhrstadion. Düsseldorf würde als zentraler Knotenpunkt für olympische und paralympische Veranstaltungen dienen.

Auf den Bau neuer Stadien soll verzichtet werden – stattdessen setzt man auf bestehende, gut erschlossene Locations. Dieses Vorgehen soll die Kosten im Rahmen halten und gleichzeitig die leistungsfähige Infrastruktur der Region präsentieren. Befürworter argumentieren, dass die Spiele den Breiten- und Freizeitsport stärken, neue Teilnehmer und Investitionen anziehen könnten.

Vertreter aus Wirtschaft und Sport betonen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen. Die Spiele könnten das internationale Ansehen der Region steigern und nachhaltige Impulse setzen. Den Auftakt der offiziellen Gespräche bildete eine Sitzung am 26. Februar 2026, die den Rahmen für die weitere Planung schuf.

Oberbürgermeister Thomas Kufen und Richard Röhrhoff leiteten die März-Veranstaltung und förderten den offenen Austausch unter den Teilnehmern. Die Reihe "Frühstück mit der Zivilgesellschaft" zielt darauf ab, Netzwerke zu knüpfen und sicherzustellen, dass vielfältige Perspektiven die Bewerbung prägen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zum Bürgerentscheid gibt es unter www.unserewebsite/themenfruehstuecke und www.unserewebsite/olympia.

Der nächste entscheidende Schritt folgt am 19. April 2026, wenn die Einwohner aller 16 beteiligten Städte in einem Referendum abstimmen. Das Ergebnis entscheidet, ob die Region Rhein-Ruhr ihre Bewerbung offiziell einreicht. Bei einer Zustimmung könnten die Spiele langfristige Veränderungen für den lokalen Sport, die Infrastruktur und die regionale Wirtschaft mit sich bringen.

Die Organisatoren sammeln weiterhin Feedback durch öffentliche Veranstaltungen und Online-Angebote, um sicherzustellen, dass der Vorschlag die Prioritäten der Bevölkerung widerspiegelt.

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