18 March 2026, 00:24

Protest in Bonn: Demonstration gegen Israels Abfangaktion der Global-Sumud-Flotille

Eine große Protestmarsch mit Menschen, die eine Straße in Washington, D.C. entlanggehen, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit Bäumen, Schildern und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Protest in Bonn: Demonstration gegen Israels Abfangaktion der Global-Sumud-Flotille

Am Donnerstag, dem 2. Oktober 2025, findet im Bonner Stadtzentrum eine Demonstration statt. Protestierende wollen sich gegen die Abfangaktion Israels gegenüber der Global-Sumud-Flotille aussprechen und Schutz für beteiligte deutsche Aktivistinnen und Aktivisten fordern. Die Veranstalter rechnen mit etwa 500 Teilnehmenden.

Die Kundgebung beginnt um 18:00 Uhr am Kaiserplatz. Von dort aus wird der Demonstrationszug eine festgelegte Route durch die Bonner Innenstadt nehmen: über die Maximilianstraße, Poststraße und Münsterplatz bis hin zur Vivatsgasse und zum Friedensplatz. Der Marsch führt weiter über die Sternstraße, das Dreieck, den Martinsplatz, dann über Am Neutor, Am Hofgarten, die Lennéstraße und Weberstraße, bevor die Adenauerallee erreicht wird.

Die Demonstration soll gegen 22:00 Uhr vor dem Auswärtigen Amt enden. Während der Veranstaltung ist mit Verkehrsbehinderungen entlang der Route zu rechnen.

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Die Protestaktion reiht sich in eine Serie ähnlicher Initiativen in Deutschland ein. Dazu zählen die BDS-Bewegung seit 2005, Massenkundgebungen gegen die Gaza-Konflikte 2014 sowie 2023/2024 und frühere Flottillenprojekte wie die Freedom Flotilla II im Jahr 2010. Ereignisse wie der Vorfall mit der Mavi Marmara sowie Gaza-Flottillen 2011 und 2015 führten bereits zu Blockaden und öffentlichen Protesten, unter anderem organisiert von Gruppen wie Palästina Spricht.

Im Mittelpunkt der aktuellen Demonstration steht die jüngste Abfangaktion Israels gegen die Global-Sumud-Flotille im Mai 2025. Die Teilnehmenden wollen rechtliche Bedenken thematisieren und sich für den Schutz deutscher Aktivistinnen und Aktivisten einsetzen. Die Veranstaltung könnte zu vorübergehenden Einschränkungen im Bonner Stadtzentrum führen.

Quelle