19 April 2026, 04:16

Polizeirazzien in Münster: Festnahmen, Waffenfunde und Schwarzgeld beschlagnahmt

Brauner Karton mit einem blauen Aufkleber, auf dem der Text 'Polizei Politique Sûreté de l'État' und ein Auge in der Mitte steht.

Polizeirazzien in Münster: Festnahmen, Waffenfunde und Schwarzgeld beschlagnahmt

Polizeirazzien in Münster und Senden führen zu Festnahmen und Beschlagnahmungen

Bei Razzien in Münster und Senden hat die Polizei mehrere Personen festgenommen und Bargeld, Waffen sowie ein Fahrzeug sichergestellt. Ziel der Aktion war ein 33-jähriger Mann, dem vorgeworfen wird, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben zu haben. Zudem wurden zwei weitere Verdächtige in Zusammenhang mit dem Fall vorläufig festgenommen.

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Die Staatsanwaltschaft Münster hatte die Durchsuchungen veranlasst, nachdem sie gegen den Hauptverdächtigen ermittelt hatte. Ihm wird zur Last gelegt, ein Bauunternehmen geführt zu haben, ohne Mitarbeiter bei der Sozialversicherung anzumelden oder die erforderlichen Beiträge zu zahlen. Nach seiner Festnahme befindet sich der Mann weiterhin in Untersuchungshaft.

Bei den Durchsuchungen entdeckten die Beamten 38.300 Euro in bar – darunter 12.300 Euro im Haus eines 61-jährigen Mannes sowie 26.000 Euro in einem Bankschließfach. Zudem wurde ein Fahrzeug im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt.

Außerdem stießen die Ermittler auf mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um historische Kriegswaffen handelt. Zwei weitere Verdächtige – eine 54-jährige Frau und der bereits erwähnte 61-jährige Mann – sollen den Hauptbeschuldigten unterstützt haben. Der ältere Mann wurde zudem wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen in Haft genommen.

Die Ermittlungen dauern an. Drei Personen bleiben vorerst in Gewahrsam. Das beschlagnahmte Bargeld, die Waffen und das Fahrzeug dienen als Beweismittel. Weitere Details werden erwartet, während die Staatsanwaltschaft die Anklage vorbereitet.

Quelle