Polizei Recklinghausen blitzt 300 Raser vor Schulen und Kitas
Polizei in Recklinghausen führt großangelegte Verkehrskontrollen bei Schulen und Kitas durch
Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durch. Die Aktion war Teil einer übergeordneten Kampagne zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zum Schutz von Kindern auf dem Weg zu und von Bildungseinrichtungen.
Die Maßnahme ist Bestandteil des länderübergreifenden Programms "Sicher.Mobil.Leben", das seit 2018 läuft. Jedes Jahr setzt die Kampagne unterschiedliche Schwerpunkte – in diesem Jahr lag der Fokus auf den Schul- und Kita-Wegen von Kindern.
Bei den Kontrollen registrierten die Beamten über 300 Geschwindigkeitsverstöße in der Nähe von Bildungseinrichtungen. Der schwerwiegendste Fall betraf einen Fahrer, der in einer 30er-Zone mit 68 km/h unterwegs war. Auch ein Schulbus wurde wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit angehalten: Er fuhr 48 km/h in demselben eingeschränkten Bereich.
Zudem stellten die Beamten wiederholt Mängel bei der Kindersicherung in Fahrzeugen fest. Viele Autos verfügten nicht über geeignete Kindersitze oder diese waren falsch montiert. Gleichzeitig wurden Kinderfahrräder überprüft – diejenigen, die den Sicherheitsstandards entsprachen, erhielten eine Plakette des Deutschen Verkehrsicherheitsrats.
Im Rahmen der Präventionsarbeit besuchten Verkehrssicherheitsberater ortsansässige Schulen. Gemeinsam mit Viertklässlern übten sie sicheres Verhalten im Straßenverkehr, insbesondere an gefährlichen Stellen wie Zebrastreifen und Kreuzungen.
Ziel der Kampagne ist es, Unfälle mit Kindern zu verringern, indem Geschwindigkeitsbegrenzungen durchgesetzt und sichere Verkehrsgewohnheiten gefördert werden. Die Beamten betonten die Bedeutung korrekter Kindersicherungssysteme und verantwortungsvoller Fahrweise in Schulnähe. Die Kontrollen werden im Rahmen der laufenden Bemühungen zum Schutz junger Verkehrsteilnehmer fortgesetzt.






