27 April 2026, 22:16

Polizei NRW setzt auf Kinder als Verkehrssicherheits-Helfer in Kitas

Eine Gruppe von Menschen steht auf der Straße und hält Kinderwagen, mit einem Banner "50 Jahre Jugendfeuerwehr August 2017", Ballons, ein Zelt, einen Zaun, Bäume und ein Gebäude im Hintergrund.

Polizei NRW setzt auf Kinder als Verkehrssicherheits-Helfer in Kitas

Polizei in Nordrhein-Westfalen führt Verkehrssicherheitsaktionen zum Schutz von Kindern durch

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat kürzlich eine Reihe von Verkehrssicherheitskampagnen mit Fokus auf Kinderschutz durchgeführt. Die Einsätze fanden Mitte Juni 2025 in zwei Kindertageseinrichtungen statt. Beamte arbeiteten dabei Hand in Hand mit Kindern, um die Verkehrssicherheit von Fahrzeugen zu überprüfen und ein rücksichtsvolleres Fahrverhalten zu fördern.

Die erste Aktion fand am 16. Juni im Bullerbü-Kindergarten im Ennepe-Ruhr-Kreis statt. Dort wurde eine Geschwindigkeitskontrolle organisiert, an der 16 Kinder teilnahmen. Sie beobachteten vorbeifahrende Autos und belohnten die Fahrer je nach Tempo mit Lächeln-Stickern.

Zwei Tage später, am 18. Juni, besuchte die Polizei den Kindergarten Blauer Planet. Verkehrssicherheitsbeamte kontrollierten dort rund 25 Fahrzeuge – insbesondere Kindersitze und die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten. Dabei stellte sich heraus, dass viele Kinder in falsch montierten oder altersunangemessenen Sitzen unterwegs waren.

Ein weiterer Schwerpunkt der Kampagne war die praktische Schulung der Kinder. Sie erhielten Auffrischungsunterricht zu sicherem Verhalten am Straßenrand und dazu, wie sie im Verkehr besser sichtbar bleiben. Unfallpräventionsbeamte begleiteten sie beim Gespräch mit Autofahrern, um sicheres Verhalten zu verankern.

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Im Mittelpunkt der Aktionen stand nicht die Ahndung von Verstößen, sondern Aufklärung. Die Polizei wollte Eltern und Betreuungspersonen für die richtige Sicherung von Kindern in Fahrzeugen sensibilisieren.

Bei den beiden Einsätzen waren insgesamt 16 Kinder beteiligt, die fast 30 Autos überprüften. Die Beamten wiesen auf häufige Mängel bei Kindersitzen und Sicherheitsgurten hin. Die Kampagne endete mit einem Appell an die Eltern, auf die korrekte Sicherung ihrer Kinder und auf vorsichtiges Fahren in der Nähe von Kitas zu achten.

Quelle