16 April 2026, 00:23

Polizei im Kreis Borken ahndet jeden zehnten Raser mit drastischen Strafen

Geschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Polizei im Kreis Borken ahndet jeden zehnten Raser mit drastischen Strafen

Polizei im Kreis Borken geht gegen Raserdurchgreifend vor – jeder zehnte Fahrer zu schnell

Nach wiederholten schweren Verstößen hat die Polizei im Kreis Borken in den letzten Tagen gezielt gegen Raser vorgegangen. Bei Kontrollen an acht verschiedenen Standorten im gesamten Kreisgebiet stellten Beamte fest, dass nahezu jedes zehnte Fahrzeug die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Besonders eklatant war ein Verstoß auf der Enscheder Straße in Gronau, wo ein Autofahrer in einer 50er-Zone mit 87 km/h unterwegs war. Auf dem Barloer Ring in Bocholt-Barlo, wo Tempo 30 gilt, registrierte die Verkehrspolizei mit einer Radarfalle einen Fahrer, der mit 70 km/h unterwegs war – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Auf der K 33 in Stadtlohn, wo maximal 70 km/h erlaubt sind, wurde ein weiterer Autofahrer mit 115 km/h gemessen.

Insgesamt überprüften die Beamten 3.766 Fahrzeuge. Rund 9 Prozent waren zu schnell unterwegs, was zu 268 Bußgeldbescheiden, 57 Ordnungswidrigkeitenverfahren und vier sofortigen Fahrverboten führte.

Das Team, bestehend aus den Beamten Sandra Biedermann, Leonie Dreier, Julia Hoffboll, Markus Hüls, Peter Lefering, Thorsten Ohm und Tina Schellberg, wies darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle in der Region bleibt. Für die kommende Woche sind weitere Geschwindigkeitsmessungen geplant.

Die Aktion zeigt, wie verbreitet Rasen im Kreis Borken nach wie vor ist. Die Polizei wird weiterhin gezielt gegen gefährliches Fahrverhalten vorgehen, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. In den nächsten Tagen sind weitere Kontrollen zu erwarten.

Quelle