Personalausweis wird ab Februar 2026 deutlich teurer für alle Altersgruppen

Lina Koch
Lina Koch
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Ein altes Dokument mit Handschrift, das ein deutsches Regierungszertifikat mit Text und einem Logo oben zeigt.Lina Koch

Personalausweis wird ab Februar 2026 deutlich teurer für alle Altersgruppen

Ab Februar 2026 steigen die Gebühren für den Personalausweis in Deutschland

Die Kosten für die Beantragung eines Personalausweises in Deutschland werden im kommenden Jahr steigen. Ab dem 7. Februar 2026 erhöhen sich die Gebühren für alle Altersgruppen aufgrund gestiegener Produktions- und Verwaltungskosten. Die Anpassung folgt einer neuen Verordnung, die der Bundesrat zur Vereinfachung von Pass- und Ausweisdienstleistungen beschlossen hat.

Am 30. Januar 2026 hatte der Bundesrat eine Regelung verabschiedet, um die Abläufe bei der Ausstellung von Personalausweisen und Pässen zu straffen. Die Maßnahme soll die Arbeitsbelastung für die Bundespolizei und die lokalen Behörden verringern. Die aktualisierten Gebühren werden am 7. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt offiziell verkündet.

Nach den neuen Bestimmungen steigt die Standardgebühr für einen Personalausweis von 37 auf 46 Euro. Für jüngere Antragsteller unter 24 Jahren erhöht sich die Gebühr von 22,80 auf 27,60 Euro. Die Anpassungen spiegeln die wachsenden Ausgaben für die Herstellung der Ausweisdokumente und die administrative Bearbeitung wider.

Unterdessen haben einige Städte bereits digitale Services eingeführt, um die Terminvergabe zu erleichtern. Einwohner in Städten wie Stuttgart, Frankfurt, Dresden und Velbert können Termine für die Beantragung von Personalausweisen und Pässen nun online buchen. Über das Serviceportal von Velbert lassen sich Termine vereinbaren, während eine spezielle Hotline (02051/26-2320) auch telefonische Buchungen ermöglicht. Größere Städte wie Stuttgart und Frankfurt gehen mit Vorreiterfunktionen wie Echtzeit-Wartezeiten voran. Allerdings gibt es keine bundesweiten Daten darüber, wie viele Bürgerämter diese Optionen derzeit anbieten.

Die Gebührenerhöhungen treten mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Online- und Telefonbuchungssysteme bleiben in ausgewählten Städten verfügbar, wobei die Verbreitung im Land unterschiedlich ist. Die Änderungen sollen die steigenden Kosten ausgleichen und gleichzeitig die Effizienz für Behörden und Antragsteller verbessern.