05 June 2026, 16:00

Paderborner Forscher nutzen Sonnenlicht für revolutionäre Wasserstoffproduktion

Neue Regelung für das grün Wasserbehandlungsprodukt

Paderborner Forscher nutzen Sonnenlicht für revolutionäre Wasserstoffproduktion

Forscher der Universität Paderborn erkunden neue Wege, um grünen Wasserstoff mithilfe von Sonnenlicht und kohlenstoffbasierten Materialien herzustellen. Das Projekt mit dem Namen „C2-SPORT“ konzentriert sich darauf, Wasser ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Über das Institute for Advanced Study der Universität wurden dafür rund 20.000 Euro an Fördergeldern eingeworben.

Ziel der Initiative ist es, ein saubereres Verfahren zur Wasserstoffproduktion zu entwickeln, das derzeit noch stark von fossilen Energieträgern abhängt. Stattdessen setzt das Team auf einen direkten Z-Schema-Ansatz, inspiriert von der natürlichen Photosynthese. Diese Methode ahmt nach, wie Pflanzen Sonnenlicht in Energie umwandeln – hier jedoch mit dem Ziel, aus Wasser Wasserstoff und Sauerstoff zu erzeugen.

Eine zentrale Rolle spielen dabei kohlenstoffbasierte Halbleiter, die als mögliche Alternativen in Z-Schema-Photokatalysesystemen fungieren. Offiziell starten soll das Projekt im April nächsten Jahres, mit Beiträgen von Gastforschern australischer und chinesischer Universitäten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wasserstoff rückt zunehmend als vielseitiger Energieträger in den Fokus, und diese Forschung könnte helfen, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Brennstoffen zu verringern. Saubere Energielösungen wie die solarbetriebene Wasserstoffproduktion ersetzen zunehmend herkömmliche, auf fossilen Rohstoffen basierende Methoden.

Im Rahmen von „C2-SPORT“ wird getestet, ob kohlenstoffbasierte Materialien Wasserstoff effizient mit Hilfe von Sonnenlicht erzeugen können. Bei Erfolg könnte das Verfahren eine nachhaltige Alternative zu aktuellen Wasserstoffproduktions-Techniken bieten. Die Ergebnisse könnten zudem einen Beitrag zu den größeren Bestrebungen leisten, den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen voranzutreiben.

Quelle