NRW startet 150-Millionen-Pakt gegen Armut und stärkt Kommunen gezielt
Johanna KrügerNRW startet 150-Millionen-Pakt gegen Armut und stärkt Kommunen gezielt
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen startete im Dezember 2022 den „Stärkungspakt NRW – Gemeinsam gegen Armut“. Die Initiative wurde auf der Armutskonferenz vorgestellt und zielt darauf ab, Kommunen in der gesamten Region finanziell zu unterstützen.
Rund 150 Millionen Euro wurden bereitgestellt, um Menschen in sozialer Not zu helfen und die bestehende soziale Infrastruktur zu stärken. Die Verteilung der Mittel richtet sich nach der Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen in den jeweiligen Gebieten.
Kreisfreie Städte erhalten 79 Euro pro Berechtigtem, kreisangehörige Städte und Gemeinden 63 Euro und Kreise 16 Euro. Fast einen Monat nach der Ankündigung wurden die Bewilligungen an 396 Städte und Gemeinden sowie 31 Kreise ausgezahlt.
Die Kommunen können die Gelder flexibel einsetzen. Gefördert werden können unter anderem Betriebskosten, Programme, Notfallfonds, Honorare für Fachkräfte, die Unterstützung von Ehrenamtlichen sowie Informationsmaterialien. Die kreisfreie Stadt Solingen erhielt beispielsweise 1.419.009,14 Euro – berechnet aus 17.962 Berechtigten multipliziert mit 79 Euro pro Person.
Die Initiative bietet gezielte finanzielle Hilfe für lokale Behörden. Jede Kommune kann die Mittel entsprechend ihrer spezifischen sozialen Bedürfnisse einsetzen. Die Förderung soll Härten mildern und die Unterstützung für benachteiligte Gruppen in ganz Nordrhein-Westfalen verbessern.






