NRW setzt auf Bürgerforum: Wie KI das Altern revolutionieren kann

Julian Lang
Julian Lang
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Ein Plakat mit einer detaillierten Karte der Nederlander Stadtmitte, umgeben von lächelnden Menschen und Text.Julian Lang

Landtag lädt 5.000 Kandidaten für Bürgerrat ein - NRW setzt auf Bürgerforum: Wie KI das Altern revolutionieren kann

Nordrhein-Westfalen startet erstes Bürgerforum zu künstlicher Intelligenz im Alter

Nordrhein-Westfalen führt erstmals einen Bürgerrat ein, um zu erkunden, wie künstliche Intelligenz das Leben im Alter verbessern kann. Ab April 2026 werden 80 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner zusammenkommen, um Empfehlungen für den Landtag zu erarbeiten.

In den kommenden Wochen erhalten 5.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren Post mit der Einladung zur Teilnahme. Ein externer Dienstleister übernimmt die Auswahl, um sicherzustellen, dass die Gruppe die Vielfalt des Landes in Alter, Geschlecht, Region und sozialem Hintergrund widerspiegelt.

Aus den Rückmeldungen werden 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Urlaub (Bürgerforum) ausgewählt. Ziel ist es, zu untersuchen, wie KI älteren Menschen helfen kann, länger selbstständig zu leben. Die Ergebnisse werden dem Landtag zur Prüfung vorgelegt. Der Ältestenrat des Parlaments hat bereits einen Beirat berufen, der das Projekt begleitet. Dieser wird die Organisation des Urlaubs steuern und dafür sorgen, dass die Empfehlungen fundiert erarbeitet werden.

Die erste Sitzung des Bürgerrats ist für April 2026 geplant. Die Ergebnisse könnten künftige Politiken zu Alter und Technologie in Nordrhein-Westfalen prägen. Das Vorhaben markiert einen neuen Ansatz, um Bürgerinnen und Bürger aktiv in Entscheidungen zu KI einzubinden.