07 May 2026, 22:15

NRW diskutiert über faire Preise und Zukunft der Taxibranche mit Politik und Verbänden

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit einigen Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

NRW diskutiert über faire Preise und Zukunft der Taxibranche mit Politik und Verbänden

Parlamentarischer Abend in Nordrhein-Westfalen: Politik und Taxibranche diskutieren über die Zukunft des Gewerbes

Ein parlamentarischer Abend in Nordrhein-Westfalen brachte führende Politiker und Verkehrsverbände zusammen, um über die Zukunft der Taxibranche zu beraten. An der Veranstaltung nahmen Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann, sechs Staatssekretäre sowie rund 20 Landtagsabgeordnete teil. Im Mittelpunkt standen faire Wettbewerbsbedingungen und verlässliche Preise im Sektor.

Unter den hochrangigen Teilnehmern befanden sich die Staatssekretäre Viktor Haase, Dr. Urban Mauer, Lorenz Bahr, Paul Höller, Josef Hovenjürgen und Christian Wiermer. Gemeinsam mit dem Landtagsvizpräsidenten Christof Rasche diskutierten sie mit Vertretern der Branche über drängende Themen.

Drei große Verbände – der Verband Öffentlicher Personenverkehr Nordrhein (FPN), der Verband des Privaten Straßenpersonenverkehrs NRW (VSPV) sowie der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) – brachten ihre Anliegen vor. Die Themen reichten von unfairem Wettbewerb durch digitale Plattformanbieter über Sozialdumping und Steuerhinterziehung bis hin zum Bedarf an barrierefreien Taxis in ländlichen Regionen.

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Die Gespräche umfassten zudem die Zukunft der öffentlichen Taxen, feste Preisstrukturen und technologieneutrale Fahrzeugvorgaben. Eine zentrale Forderung war die Einführung einer einheitlichen Mindestbeförderungsentgelt-Regelung für ganz Nordrhein-Westfalen, um faire Rahmenbedingungen zu schaffen, die später bundesweit übernommen werden könnten.

Ziel des Treffens war es, Kommunen und Regionen bei der Einrichtung zuverlässiger Tarifsysteme zu unterstützen. Sowohl Politiker als auch Branchenvertreter betonten die Bedeutung stabiler Regelungen, um faire Arbeitsbedingungen und verlässliche Dienstleistungen für Fahrgäste zu gewährleisten.

Der parlamentarische Abend unterstrich den dringenden Handlungsbedarf für klarere Regeln in der Taxibranche. Vorschläge für standardisierte Mindestpreise und Maßnahmen für fairen Wettbewerb werden nun von der Politik geprüft. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnten sie die Taxidienstleistungen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus grundlegend verändern.

Quelle