Neuer Stiftungsrat stärkt deutsche Aussiedlerarbeit mit prominenten Persönlichkeiten
Johanna KrügerNeuer Stiftungsrat stärkt deutsche Aussiedlerarbeit mit prominenten Persönlichkeiten
Die Stiftung für deutsche Aussiedler und internationale Beziehungen hat ihren neuen Stiftungsrat vorgestellt. Zu den neuen Mitgliedern zählen zwei herausragende Persönlichkeiten: Dr. Alexander Schumacher und Prälat Peter Lang. Beide bringen umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Kultur, Religion und Minderheitenfragen in ihre neuen Rollen ein.
Dr. Alexander Schumacher stößt zum Gremium nach einer langen Karriere im öffentlichen Dienst. Ab 1998 arbeitete er im Bundesinnenministerium, wo er von 2011 bis 2023 die Abteilung für deutsche Minderheiten leitete. Zuvor war er als Landesgeschäftsführer des Bundes der Vertriebenen in Nordrhein-Westfalen tätig. Sein akademischer Werdegang umfasst eine Promotion in Germanistik an der Tolstoi-Staatsuniversität in Grosny.
Prälat Peter Lang, der neue Vertreter der römisch-katholischen Kirche, leitet derzeit das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. Er absolvierte ein Theologiestudium mit Abschluss als Magister Theologiae an der Universität Wien, nachdem er in Mainz, München und Heiligenkreuz studiert hatte. Seine internationale Erfahrung reicht von seelsorgerischer Tätigkeit in London, Wien und Sydney.
Zudem wurde Bishop Rolf Bareis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien und im Südkaukasus in den Stiftungsrat berufen. Er wird dort die evangelische Kirche vertreten.
Die Stiftung zeigte sich begeistert über die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern. Ihre kombinierte Expertise soll die Arbeit der Stiftung bei der Unterstützung deutscher Gemeinschaften im Ausland stärken.
Der neue Stiftungsrat vereint nun Vertreter aus Politik, katholischer und evangelischer Kirche. Dr. Schumachers Erfahrung in Minderheitenfragen und Prälat Langs internationale sowie theologische Arbeit werden die künftigen Projekte der Stiftung prägen. Die Ernennungen markieren einen Schritt zur Erweiterung der Reichweite und des Einflusses der Organisation.






