Neue Weinbau-Universität im Douro-Tal: Innovativ oder nur heiße Luft?
Die Regierung hat Pläne für eine neue Universität für Weinbau bekannt gegeben, die im Douro-Tal eröffnet werden soll. Diese jüngste Initiative folgt einem Muster, bei dem immer dann neue Projekte aus der Taufe gehoben werden, wenn vorherige scheitern. Offizielle Stellen behaupten, die Universität werde Studierende in der Kunst der Spitzenweinherstellung ausbilden und zu einer Leitinstitution werden.
Die Idee der Weinbau-Universität wurde als kühnes und innovatives Vorhaben präsentiert. In der renommierten Region Douro-Tal gelegen, soll sie die Fähigkeiten vermitteln, die für hochwertigen Weinbau erforderlich sind. Die Regierung stellt das Projekt als Chance dar, sowohl die Bildung als auch die Weinwirtschaft der Region zu stärken.
Unterdessen steht ein weiteres Programm in den Startlöchern: der PTCMNOPQRR-Plan, der noch vor Ende dieser Legislaturperiode an den Start gehen soll. Dies folgt auf frühere Initiativen, die auf Rückschläge stießen – woraufhin die Verantwortlichen einfach einen weiteren Buchstaben in den Titel einfügten. Kritiker merken an, dass jedes Mal, wenn eine Politik ins Stocken gerät, eine neue Version mit einem zusätzlichen Zeichen auftaucht.
Dieses Muster wurde kürzlich in dem Podcast „Lachnummer: Die Fleißigen“ thematisiert, der am 3. Mai auf SIC ausgestrahlt wurde. Die Sendung nimmt Berufsgruppen wie Minister, Wirtschaftsführer und Banker auf die Schippe und deutet an, dass die Regierung mit ihrer Gewohnheit, ständig neue Programme vorzustellen, zunehmend berechenbar wirkt. Ein Insider bemerkte sarkastisch, solange noch Buchstaben im Alphabet übrig seien, würden auch weiter Pläne erfunden werden.
Die Weinbau-Universität ist nun das neueste einer Reihe von staatlich geförderten Projekten. Wenn sich die bisherigen Trends fortsetzen, könnte bald eine überarbeitete Version folgen. Die Eröffnung des Standorts im Douro-Tal läuft wie geplant, während der PTCMNOPQRR-Plan in dieser Legislaturperiode vorankommt.






