Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz startet Ende 2025 mit nachhaltigem Recyclingkonzept

Julian Lang
Julian Lang
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Großes Erdaushubgelände mit Erde, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras, einem Zaun, einer Abdeckung und einer Wand, mit Tafeln mit Text, Rohren und verstreuten Gegenständen.Julian Lang

Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz startet Ende 2025 mit nachhaltigem Recyclingkonzept

Die Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG erweitert ihre Recyclingaktivitäten mit einer neuen Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz. Die Anlage wird belastete mineralische Böden aufbereiten und in wiederverwendbare Baumaterialien für Bauprojekte umwandeln. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 geplant, nachdem die laufenden Bauarbeiten abgeschlossen sein werden.

Die neue Anlage verarbeitet mineralische Böden bis zur Belastungsklasse BM-F3, die von Abrissstellen, Erdarbeiten und Straßeninstandhaltungen stammen. Nach der Aufbereitung entstehen daraus sechs verschiedene Produkte für den Straßenbau, den Tiefbau und Erdbauarbeiten. Die Anlage selbst umfasst eine Fläche von 5.000 Quadratmetern, zusätzlich steht ein 4.000 Quadratmeter großes Lager für den aufbereiteten Boden zur Verfügung.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Maschinenfabrik Gustav Eirich GmbH & Co. KG, die für Konzeption, Verfahrenstechnik und Fertigung verantwortlich zeichnete. Auch die Binder+Co Group trug zur Planung und zum Bau der Anlage bei. Ein zentrales Merkmal des Systems ist seine Wasserkreislaufführung: Rund 500 Kubikmeter Wasser werden kontinuierlich gereinigt und wiederverwendet. Die Genehmigungen für die Anlage wurden in enger Abstimmung mit dem Kreis Gütersloh erteilt, wobei beide Seiten von einem reibungslosen Zulassungsverfahren berichten. Die Investition unterstreicht das Engagement des Unternehmens für nachhaltige Lösungen und soll der zunehmenden Knappheit an primären Rohstoffen entgegenwirken.

Die Anlage in Herzebrock-Clarholz nimmt Ende 2025 den Betrieb auf und verarbeitet belastete Böden zu wiederverwendbaren Baumaterialien. Durch die Wasseraufbereitung und die Wiederverwertung von Abfällen soll der Verbrauch natürlicher Ressourcen reduziert werden. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt in der Ausweitung der Recyclingkapazitäten der Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG.