18 March 2026, 00:24

Netflix und die Sussexes: Vom Traumdeal zur enttäuschten Partnerschaft

Logo der Partnership for Public Service: ein blauer Kreis mit einem weißen Stern, weißer Umrandung und fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund.

Accusations und schwindendes Vertrauen? - Netflix und die Sussexes: Vom Traumdeal zur enttäuschten Partnerschaft

Netflix' einst viel beachtete Partnerschaft mit Prinz Harry und Herzogin Meghan scheint nach fünfeinhalb Jahren an Glanz zu verlieren. Der Streaming-Riese soll sein Engagement zurückfahren, während die Produktionsfirma des Paares, Archewell, Schwierigkeiten hat, die erwarteten Inhalte zu liefern. Hinter den Kulissen eskalierende Spannungen belasten die Zusammenarbeit zusätzlich.

Die Sussexes unterzeichneten 2020 einen lukrativen Vertrag mit Netflix und kündigten eine Reihe von Dokumentationen, Serien und Filmen an. Doch nur wenige Projekte – darunter Harry & Meghan und Live to Lead – wurden tatsächlich umgesetzt, deutlich weniger als bei vergleichbaren Großpartnerschaften üblich. Brancheninsider berichten, Netflix habe sich häufigere Veröffentlichungen erhofft, doch der Fortschritt sei enttäuschend langsam verlaufen.

Zwei Filmprojekte, Meet Me at the Lake und The Wedding Date, befinden sich noch in der Entwicklung, ihr Status bleibt jedoch unklar. Unterdessen verlagerte sich der Fokus zunehmend auf Meghans Lifestyle-Marke As Ever und die dazugehörige Serie With Love, Meghan. Die Absatzzahlen der As Ever-Produkte sollen Netflix jedoch rund 10 Millionen Dollar an unverkaufter Ware beschert haben – die Tragfähigkeit des Unternehmens steht damit infrage.

Auch intern gibt es Frust. Netflix-Mitarbeiter werfen Meghan vor, in Besprechungen wiederholt Harry ins Wort zu fallen und Gespräche abrupt zu verlassen, was für Spannungen sorge. Ihre Anwältin wies solche Kritik als frauenfeindlich zurück. CEO Ted Sarandos soll scherzhaft geäußert haben, er nehme ihre Anrufe nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei – eine Aussage, die Netflix jedoch dementiert.

Der Exklusivvertrag des Paares wird im August 2025 in eine weniger bindende "First-Look"-Vereinbarung umgewandelt – ein deutliches Zeichen für Netflix' nachlassendes Interesse. Branchenkenner zeigen sich mittlerweile zurückhaltend, mit Archewell zusammenzuarbeiten, und zweifeln am Mehrwert, den das Paar für Projekte bietet.

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Mit weniger abgeschlossenen Projekten als geplant und wachsender Skepsis seitens der Partner scheint das Netflix-Kapitel der Sussexes allmählich zu Ende zu gehen. Die Umstellung auf das "First-Look"-Modell im kommenden Jahr spiegelt die veränderten Prioritäten der Plattform wider. Bleibt die Frage, ob ihre noch ausstehenden Filmprojekte jemals das Licht der Leinwand erblicken werden.

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