26 June 2026, 04:11

Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße bis 2027

Neuer Busbetriebshof, Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle ziehen um: Rheinstraße-Industriegelände wird umgestaltet

Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße bis 2027

Mönchengladbach hat Pläne bekannt gegeben, das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum umzuwandeln. Das Vorhaben ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt sowie der Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklungen. Mit dem Projekt sollen lokale Arbeitsplätze gesichert und die Infrastruktur verbessert werden.

Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung beriet am Dienstag, dem 23. Juni, über den Beschluss, das notwendige Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Unter dem Titel „GE Rheinstraße“ wird damit der rechtliche Rahmen für die Neugestaltung des Gebiets geschaffen. Das betroffene Areal liegt zwischen der Rheinstraße, der Schwalmstraße, der Hofstraße und der August-Monforts-Straße, direkt neben dem Standort von GE Vernova.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne. Dadurch werden Flächen für gewerbliche Nutzungen frei. Auch GE Vernova hat Bedarf an zusätzlichem Raum angemeldet, um sein Wachstum zu unterstützen und den langfristigen Standort in der Stadt zu sichern.

Vorgesehen ist zudem ein Grün- und Freiflächenkorridor, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verlaufen soll. Diese neuen Grünflächen sollen bei Starkregen die Belastung für das Kanalsystem verringern und den Hochwasserschutz verbessern.

Mit dem Projekt sollen etwa 390 bestehende Arbeitsplätze erhalten und rund 200 neue geschaffen werden. Der Bebauungsplan bildet die Grundlage für diese Veränderungen. Die Stadt strebt eine Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum und nachhaltiger Infrastrukturverbesserung an.

Quelle