Mercedes' W17 hält sein Tempo noch zurück – Verstappen träumt vom Nürburgring
Mercedes' W17 hält sein Tempo noch zurück – Verstappen träumt vom Nürburgring
Mercedes' Formel-1-Bolide W17 für 2026 hat sein wahres Tempo noch nicht gezeigt, meint Juan Pablo Montoya. Der ehemalige Formel-1-Pilot behauptet, das Auto liege bei den Februar-Tests in Barcelona noch "Sekunden" hinter seinem vollen Potenzial. Unterdessen richtet Max Verstappen seinen Blick auf eine Herausforderung fernab der Grand-Prix-Strecken: die 24 Stunden auf dem Nürburgring.
Der W17 wurde seit seinem Einsatz in Barcelona noch nicht unter Wettkampfbedingungen getestet. Der für die Saison 2026 nach neuen Reglements entwickelte Bolide absolvierte bisher nur Vorsaison-Shakedowns, darunter einen nassen Filmtag in Silverstone. Innovationen wie aktive Aerodynamik, ein leichteres Chassis und ein Antriebsstrang, der eine Kompressionsverhältnis-Lücke nutzt, deuten auf großes Potenzial hin. Ohne offizielle Rennen oder Qualifikationen fehlen jedoch direkte Vergleiche mit der Konkurrenz.
Verstappens Interesse am Langstreckenrennsport wächst – besonders für die Nordschleife des Nürburgrings. Sein Instruktor, Andreas Gülden, unterstützt eine Rückkehr auf die Strecke, wo Verstappen bereits in der NLS-Serie an den Start ging. Der zweite Lauf der NLS wurde inzwischen verlegt und kollidiert nun nicht mehr mit dem Japanischen Grand Prix 2025.
Mercedes konzentriert sich unterdessen auf die Feinabstimmung des W17 vor seinem Debüt. Geplant sind weitere Tests in Barcelona und Bahrain, doch konkrete Leistungsdaten bleiben unter Verschluss.
Bis 2026 bleibt das wahre Können des W17 unbewiesen – und damit auch Montoyas Behauptungen über seine verborgene Geschwindigkeit. Verstappen hingegen balanciert seine Formel-1-Karriere mit langfristigen Langstrecken-Plänen. Das verschobene Rennen auf dem Nürburgring könnte ihm künftig eine weitere Chance bieten, dort anzutreten.
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