Maxipark in Hamm wird mit Millionenförderung zum klimaresilienten Vorzeigeprojekt ausgebaut
Luisa KleinMaxipark in Hamm wird mit Millionenförderung zum klimaresilienten Vorzeigeprojekt ausgebaut
Maxipark in Hamm erhält Millionenförderung für große Erweiterung
Der Maxipark in Hamm steht vor einer umfassenden Erweiterung, nachdem er eine mehrmillionenschwere Förderung der Bundesregierung erhalten hat. Das Projekt ist Teil eines nationalen Programms zur Klimafolgenanpassung und soll die ehemalige Kohlehalde in einen modernen, klimaresilienten Grünraum verwandeln. Geplant sind ein neuer Gartenbereich, ein Platz sowie Bildungsangebote, die Besucher inspirieren und gleichzeitig vor Extremwetter schützen sollen.
Der Maxipark wurde 1984 im Rahmen der Landesgartenschau eröffnet – auf einem Gelände, das einst als Kohleabraumfläche diente. Nun, 41 Jahre später, soll er um drei zentrale Elemente erweitert werden: eine Maxiplaza, einen MaxiGarten und ein eigenes Schulungsgebäude. Der MaxiGarten wird unter anderem eine Umweltbildungsküche erhalten, die sich besonders an Kinder richtet. Gleichzeitig wird das gesamte Areal so umgestaltet, dass es Hitzewellen und Starkregen besser standhält.
Die Bundesregierung übernimmt 75 Prozent der Kosten in Höhe von 7,44 Millionen Euro. Davon fließen 5,6 Millionen Euro in die Entsiegelung von Flächen, die Verbesserung der Regenwasserableitung und den Aufbau eines Gartenkompetenzzentrums. Das Vorhaben ist Teil des Bundesprogramms "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" und gehört zu 53 bundesweit geförderten Initiativen.
Bundesbauminister Hubertz gab offiziell grünes Licht für die Förderung, die auch dazu beitragen soll, Besuchern zu vermitteln, wie sie ihre eigenen Gärten klimafest gestalten können. Die Aufwertung des Parks zielt darauf ab, den Aufenthalt angenehmer zu machen und gleichzeitig als praktisches Vorbild für nachhaltige Freiraumgestaltung zu dienen.
Die Erweiterung bringt neue Bildungsräume, ein verbessertes Wassermanagement und ein optimiertes Besuchererlebnis in den Maxipark. Mit der gesicherten Finanzierung kann das Projekt nun unter dem offiziellen Titel "IGA-Projekt, Maximilianpark und Gartenkompetenzzentrum" umgesetzt werden. Die Umgestaltung des Parks wird langfristig sowohl der Umwelt als auch der lokalen Gemeinschaft zugutekommen.






