Massive Proteste gegen geplante Atommüll-Transporte durch NRW
Massive Proteste gegen geplante Atommüll-Transporte durch NRW
Pläne zum Transport von radioaktivem Abfall durch Nordrhein-Westfalen haben Proteste von Anti-Atomkraft-Gruppen ausgelöst. Insgesamt sollen 152 Lkw-Ladungen mit Atommüll vom Forschungszentrum Jülich nach Ahaus gebracht werden, wobei noch keine offiziellen Termine feststehen. Aktivistinnen und Aktivisten bereiten sich nun darauf vor, gegen das Vorhaben zu demonstrieren, das sie als gefährlichen Einsatz bezeichnen.
Am 24. Januar 2026 versammelten sich etwa 100 Protestierende am Rasthof Bottrop-Süd in der Nähe der Autobahn A2. Die von Gruppen wie dem BUND NRW organisierte Kundgebung begann um 11:00 Uhr. Die Demonstrantinnen und Demonstranten wollten auf die Risiken einer radioaktiven Belastung während der geplanten Castor-Transporte aufmerksam machen.
Die Polizei sperrte zunächst die Protestroute und verhinderte das Überqueren der A2-Brücken mit Verweis auf Sicherheitsbedenken. Die Veranstalter fochten die Entscheidung jedoch in einer Eilverhandlung vor Gericht an und setzten durch, dass der Demonstrationszug wie geplant stattfinden durfte. Der Marsch führte daraufhin durch Bottrop-Fuhlenbrock, überquerte die Autobahnbrücken und zog anschließend durch Wohngebiete.
Der BUND NRW hat zudem rechtliche Schritte eingeleitet und Klage gegen die Genehmigung der Castor-Transporte eingereicht. Mit weiteren Protesten ist im Frühjahr 2026 zu rechnen, sobald die Transporte durch die Region rollen.
Die Demonstrationen spiegeln den anhaltenden Widerstand gegen die Atommülltransporte wider. Da die genauen Termine für die Fahrten noch nicht feststehen, halten sich die Aktivistinnen und Aktivisten für zusätzliche Proteste bereit. Sollte die Klage des BUND NRW erfolgreich sein, könnten sich die Pläne verzögern oder ändern.
NRW plant Hochtechnologie-Campus für Europas militärische Zukunft
Ein Leuchtturmprojekt für Europas Sicherheit: NRW will mit Start-ups, Konzernen und Forschung die militärische Innovationskraft bündeln. Warum das Braunkohlerevier zum Hotspot wird.
Illegales Straßenrennen in Gelsenkirchen: Zwei 19-Jährige verlieren ihren Führerschein
Adrenalin statt Vernunft: Zwei junge Fahrer setzten in Gelsenkirchen alles auf eine Karte. Doch das Rennen endete mit Crash, Führerscheinentzug – und einer klaren Botschaft der Polizei.
Vom Senegal nach München: Wie Isaak Cissé zum FC-Bayern-Kultstar wurde
Ein Taxifahrer aus Dakar eroberte Bayerns Herzen – mit Witz, Fußballleidenschaft und perfektem Dialekt. Warum seine Story mehr als nur Unterhaltung ist.
Europa-Park Rust holt sich fünf Preise – darunter "Bester Wasserpark Deutschlands" für Rulantica
Von Rulanticas Nordic Lights Festival bis zur preisgekrönten Achterbahn: Warum der Europa-Park Familien und Adrenalin-Fans gleichermaßen begeistert. Die Zahlen sprechen für sich.