Markus Preuss verlässt SPD-Fraktion – bleibt aber der Partei treu
Markus Preuss hat seinen Austritt aus der SPD-Fraktion im Stadtrat bekannt gegeben. Die Entscheidung folgte auf wiederholte Konflikte mit der Parteiführung und mangelnde Unterstützung für seine Vorschläge. Künftig wird er als fraktionsloses Mitglied unter dem Banner „SPD-SüdBurg“ weiterarbeiten.
Als Hauptgrund für seinen Schritt nannte Preuss die Ablehnung seiner persönlichen Anträge, die nicht auf die Tagesordnung gesetzt wurden. Zudem kritisierte er die Führungsspitze dafür, seine Forderungen nach einer stärkeren Berücksichtigung der ärmsten Bevölkerungsgruppen ignoriert zu haben. Der SPD-Ortsverband SüdBurg unterstützte seinen Rückzug aus der Fraktion einstimmig.
Die von der Parteiführung vorgeschlagene Aufspaltung der Fraktion bezeichnete er als unzureichende Lösung für die anhaltenden Probleme. Trotz seines Austritts bleibt Preuss SPD-Mitglied und betont, weiterhin zu den Grundwerten der Partei – Freiheit, Gleichheit und Solidarität – zu stehen. Er hat beantragt, für SPD-SüdBurg einen eigenen Tisch im Rat zu erhalten, und bietet der Hauptfraktion eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe an.
Preuss äußerte sich enttäuscht über den mangelnden Respekt, den ihm Teile der Partei entgegengebracht hätten. Einen Teil seiner Ratsdiäten wird er künftig an gemeinnützige Einrichtungen spenden – eine Entscheidung, an der er trotz früherer Kritik von Frau Preuss-Buchholz festhält.
Als fraktionsloses Mitglied wird er weiterhin die Interessen seiner Wähler im Stadtrat vertreten. Obwohl er außerhalb der Hauptfraktion agiert, bleibt er den Prinzipien der SPD verbunden und will sich weiterhin für die Belange seiner Wähler einsetzen.
