04 May 2026, 18:25

Mann verliert 40.000 Euro durch betrügerische Finanz-App aus den sozialen Medien

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kosten Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Mann verliert 40.000 Euro durch betrügerische Finanz-App aus den sozialen Medien

Ein 63-jähriger Mann aus Sankt Augustin hat bei einem Online-Investitionsbetrug 40.000 Euro verloren. Der Betrug begann, als er auf ein vermeintlich lukratives Finanzangebot in den sozialen Medien hereinfiel. Die Betrüger lockten ihn mit einer gefälschten Handels-App und brachten ihn dazu, hohe Summen zu überweisen.

Das Opfer sah zunächst eine Werbeanzeige in den sozialen Medien, die hohe Renditen versprach. Kurze Zeit später meldete sich eine Person bei ihm, die sich als Mitarbeiter eines US-Finanzunternehmens ausgab. Sie wies ihn an, eine App herunterzuladen, die einer echten Finanzdienstleistung zum Verwechseln ähnlich sah.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Mann installierte die App und begann, Transaktionen durchzuführen. In seinem Konto wurden scheinbare Gewinne angezeigt, die ihn davon überzeugten, dass die Investition seriös war. Als er jedoch versuchte, seine angeblichen Erträge abzuziehen, forderten die Betrüger eine sechsstellige Überweisung als Voraussetzung.

Misstrauen kam auf, als die Forderungen immer ungewöhnlicher wurden. Schließlich erkannte er, dass die App betrügerisch war und er hereingelegt worden war. Die Behörden bestätigten, dass die gefälschte App inzwischen aus dem App-Store entfernt wurde.

Die Verbraucherzentrale bietet Rat an, wie man unseriöse Handelsplattformen erkennt. Tipps und Warnungen gibt es unter ihrer Website.

Der Betrug kostete das Opfer 40.000 Euro, bevor er den Schwindel durchschaute. Die Polizei ermittelt, doch das gestohlene Geld gilt weiterhin als verloren. Der Fall zeigt die Gefahren von unaufgeforderten Anlageangeboten und gefälschten Finanz-Apps auf.

Quelle