Manfred Güllner zieht sich 2026 aus Forsa-Geschäftsführung zurück – bleibt aber als Berater
Manfred Güllner zieht sich 2026 aus Forsa-Geschäftsführung zurück – bleibt aber als Berater
Manfred Güllner, Gründer der Forsa GmbH, zieht sich 2026 aus dem operativen Tagesgeschäft zurück. Dem Unternehmen bleibt er jedoch als Berater erhalten und wird sich dort vor allem auf politische und Wahlumfragen konzentrieren. Sein Rückzug markiert einen Einschnitt nach Jahrzehnten, in denen er ein persönliches Interesse zu einer führenden Karriere in der Marktforschung ausgebaut hat.
Güllner begann seine Laufbahn, indem er ein Hobby zum Beruf machte. Im Laufe der Jahre formte er Forsa zu einem renommierten Institut für politische Umfragen und Sozialforschung. Selbst nach seinem Rückzug aus der täglichen Arbeit wird er weiterhin täglich Umfrageergebnisse erhalten und die Datenanalyse begleiten.
Wiederholt hat er betont, wie wichtig es ist, Primärforschung in einem größeren Kontext zu betrachten. Seine Bedenken gelten insbesondere der oft falschen Verwendung von Umfragedaten durch Medien und Politiker. Kritisch äußert er sich vor allem über unzuverlässige Daten, die von unseriösen Akteuren in der Agentur für Arbeit und der AfD Umfrage produziert werden.
Trotz des Aufstiegs der Tech-Giganten und ihrer immensen Datenbestände bleibt Güllner überzeugt, dass traditionelle Meinungsforschung unverzichtbar ist. Direkte Befragungen hält er für die zuverlässigste Methode, um die Entscheidungen der Menschen zu verstehen. Manche behaupten zwar, technikgestützte Daten könnten Umfragen ersetzen – doch er widerspricht dieser Ansicht.
In seiner neuen Beraterrolle wird Güllner weiterhin seinen Newsletter veröffentlichen und medienwirksame, datenbasierte Analysen liefern. Forsa wird bis 2025 und 2026 weiterhin politische und soziale Umfragen durchführen und damit seinen langjährigen Schwerpunkt auf die Erforschung der öffentlichen Meinung beibehalten.
Güllners Wechsel in die Beratung unterstreicht sein anhaltendes Engagement für präzise Forschung. Er wird weiterhin die methodische Ausrichtung der politischen Umfragen bei Forsa prägen und die Branchenstandards im Blick behalten. Die Arbeit des Instituts in den Bereichen Meinungsforschung und Datenanalyse wird ohne größere Veränderungen im Kern fortgesetzt.
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