Kurdische Demonstration in Hagen fordert EU-Eingreifen in Türkei und Syrien
Kurdische Demonstration in Hagen fordert EU-Eingreifen in Türkei und Syrien
Kurdische Kundgebung in Hagen: Appell an EU und europäische Regierungen zur Intervention in Türkei und Syrien
Am Sonntag, dem 22. Januar 2023, fand in der Hagener Innenstadt eine kurdische Demonstration statt. Rund 2.500 Menschen versammelten sich am Berliner Platz, um die EU und europäische Regierungen aufzufordern, in die Konflikte in der Türkei und in Syrien einzugreifen. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort, um für Ordnung zu sorgen.
Die Kundgebung war angemeldet und offiziell genehmigt worden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrierten unter dem Motto: „Dringender Appell an die EU-Kommission und die europäischen Regierungen: Stopp des großflächigen Krieges in der Türkei und des ISIS-Regimes in Syrien.“ Trotz der friedlichen Ausrichtung des Events setzten die Behörden strenge Sicherheitsmaßnahmen durch.
Die Polizei entsandte zahlreiche Kräfte, darunter auch Bereitschaftspolizeieinheiten, um die Veranstaltung zu überwachen. Umfassende Verkehrsregelungen führten zu Behinderungen im Umfeld. Bei Kontrollen stellten Beamte bei einem Teilnehmer Handschuhe mit Quarzsand fest, die nach Versammlungsrecht verboten sind.
Es kam zu vereinzelten Vorfällen, darunter das Abbrennen von Pyrotechnik während der Demonstration. Gegen drei Personen wurden Strafanzeigen erstattet, weil sie verbotene Fahnen gezeigt hatten. Gegen 19 Uhr endete die Kundgebung ohne weitere Zwischenfälle.
Im Zusammenhang mit der Veranstaltung wurden Ermittlungen eingeleitet.
Die Demonstration verlief unter strengen Sicherheitsvorkehrungen; die Polizei meldete keine größeren Eskalationen, abgesehen von kleineren Verstößen. Die Untersuchungen zu den Fahnenvorfällen und dem Einsatz von Pyrotechnik laufen noch. Die Behörden bestätigten, dass die Veranstaltung wie geplant endete und sich alle Teilnehmer vom Berliner Platz entfernten.
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