Kölner Rettungsdienste bleiben für Bürger kostenlos – neue Finanzierung steht

Julian Lang
Julian Lang
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Zwei Ambulanzfahrzeuge nebeneinander auf einem Kopfsteinpflasterweg geparkt, mit einer hölzernen Wand rechts und Gebäuden mit Fenstern im Hintergrund, mit einem Banner mit Text.Julian Lang

Ambulanz-Einsätze in Köln bleiben kostenlos - Kölner Rettungsdienste bleiben für Bürger kostenlos – neue Finanzierung steht

Rettungsdienste in Köln bleiben für Bürger kostenfrei – Stadt einigt sich auf neue Finanzierungsregelung

Nach einer neuen Vereinbarung zur Kostenübernahme bleiben die Notfall-Rettungsdienste in Köln für die Einwohner weiterhin kostenlos. Die Krankenkassen haben zugesagt, die Ausgaben zu tragen, sodass Patienten keine Zuzahlungen leisten müssen. Währenddessen laufen in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens noch Verhandlungen über ähnliche Finanzierungsfragen.

Die Stadt Köln hat mit den gesetzlichen Krankenkassen eine überarbeitete Gebührenordnung ausgehandelt. Demnach entfällt künftig die Erstattung für sogenannte ‘fc köln’-Einsätze’ – also Fälle, in denen ein Rettungswagen ausrückt, der Patient aber nicht ins Krankenhaus gebracht wird. Solche Einsätze machen bis zu 25 Prozent aller Notrufaktionen in der Stadt aus.

Die aktualisierte Verordnung über die Gebühren für den Rettungsdienst wird nun den politischen Gremien Kölns zur Prüfung vorgelegt. Die endgültige Abstimmung ist für die Ratssitzung am 5. Februar angesetzt. Bei einer Zustimmung treten die Änderungen sofort in Kraft. In anderen Landkreisen und Großstädten Nordrhein-Westfalens laufen die Gespräche mit den Kassen dagegen noch. Anders als Köln haben diese Regionen bisher keine Einigung über die Finanzierung der Rettungsdienste erzielt.

Sobald die neue Verordnung verabschiedet ist, profitieren die Kölner Bürger weiterhin von kostenlosen Notarzt- und Rettungstransporten. Die Regelung schafft Planungssicherheit für Patienten und verlagert gleichzeitig einen Teil der Kosten von den Kassen weg. Die Lösung könnte Schulwirkung für die noch laufenden Verhandlungen in anderen Teilen der Region entfalten.