07 May 2026, 14:19

Köln testet kostenlose Nacht-Taxi-Gutscheine für mehr Sicherheit von Frauen und diversen Personen

Eine nächtliche Stadtstraße mit fahrenden Fahrzeugen, ein Gebäude mit Fenstern, Säulen und Fahnenmasten, beleuchtete Schilder mit Text und einem Frauenbild sowie helle Straßenbeleuchtung.

Köln testet kostenlose Nacht-Taxi-Gutscheine für mehr Sicherheit von Frauen und diversen Personen

Köln startet Pilotprojekt: Nacht-Taxi-Gutscheine für mehr Sicherheit von Frauen und diversen Personen

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Die Stadt Köln hat ein Pilotprojekt gestartet, das Gutscheine für Nacht-Taxifahrten anbietet, um die Sicherheit von Frauen und Menschen mit diverser Geschlechtsidentität zu verbessern. Die Initiative gewährt einen Rabatt von 10 Euro auf Fahrten zwischen 22:00 und 6:00 Uhr. Die Nachfrage war enorm: Fast alle 1.500 Gutscheine wurden innerhalb weniger Tage nach der Ausgabe beansprucht.

Das Programm richtet sich an Frauen sowie Personen mit dem Eintrag „divers“ im Geschlechtseintrag ab 16 Jahren. Jede berechtigte Person kann bis August 2025 bis zu drei Gutscheine erhalten, allerdings darf pro Taxifahrt nur einer eingelöst werden – selbst wenn mehrere Fahrgäste die Fahrt teilen. Die Ausgabestellen in der Stadt waren schnell vergriffen, nur in den Stadtteilen Porz und Rodenkirchen sind noch vereinzelt Gutscheine verfügbar.

Kölns Testphase folgt ähnlichen Modellen in anderen deutschen Städten. München bietet bereits seit 2020 10-Euro-Taxi-Gutscheine an, während Gießen ab Juni 2025 einen 5-Euro-Zuschuss einführen will. Auch Mannheim, Stuttgart und Heidelberg haben vergleichbare Programme aufgelegt, um sichere Nachtfahrten zu fördern.

Sollte sich das Kölner Projekt bewähren, könnten die Gutscheine dauerhaft in das Sicherheitspaket der Stadt aufgenommen werden. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Initiative weitere Städte dazu motiviert, ähnliche Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Gruppen in der Nacht umzusetzen.

Die schnelle Vergabe der Gutscheine zeigt das große öffentliche Interesse an sichereren Nachtverkehrsangeboten. Kölns Pilotprojekt – zusammen mit den bestehenden Programmen in anderen Städten – zielt darauf ab, Risiken für Frauen und diverse Personen bei späten Fahrten zu verringern. Bei einem positiven Ergebnis könnte dies zu einer flächendeckenden Einführung in ganz Deutschland führen.

Quelle