KI revolutioniert Schweißnahtprüfung auf der SPS 2024 in Nürnberg
Neues KI-gestütztes Prüfsystem für Schweißnähte wird auf der SPS in Nürnberg vorgestellt
Im November dieses Jahres wird auf der SPS-Messe in Nürnberg ein innovatives, KI-basiertes Inspektionssystem für Schweißnähte präsentiert. Die Technologie, entwickelt von der Forschungsgemeinschaft ICNAP, nutzt Deep Learning, um Fehler in Echtzeit zu erkennen. Besucher können das System vom 12. bis 14. November 2024 in Halle 6, Stand 6-357, live erleben.
Das System analysiert Schweißnähte an Batteriezellmodulen mit hoher Präzision. Durch eine Farbkodierung werden fehlerhafte Bereiche rot und einwandfreie Abschnitte grün markiert. Mit zunehmender Menge an Trainingsdaten verringert sich zudem die Fehlerquote des Systems.
Die Technologie ist flexibel einsetzbar und lässt sich auf verschiedene Produkte anwenden, die eine visuelle Oberflächenprüfung erfordern. Die Datenverarbeitung kann entweder direkt vor Ort oder über externe Cloud-Systeme erfolgen. Dies beschleunigt nicht nur die Produktion, sondern entlastet auch Fachkräfte bei der Qualitätskontrolle.
ICNAP ist eine offene Forschungsgemeinschaft, in der drei Fraunhofer-Institute aus Aachen zusammenarbeiten: das IPT, das ILT und das IME. Als industrielles Testfeld unterstützt die Initiative die digitale Transformation in der Fertigung. Auf der SPS 2024 stellt die Gruppe zudem „FCTRY CLD“ vor – eine neue Initiative im Bereich Deep-Learning-Anwendungen.
Ziel des KI-Systems ist es, die Effizienz in der Produktion durch automatisierte Qualitätskontrolle zu steigern. Unternehmen können die Möglichkeiten der Technologie auf der anstehenden Fachmesse erkunden. Die Lösung ist darauf ausgelegt, sich an unterschiedliche Prüfanforderungen anzupassen und manuelle Kontrollen zu reduzieren.






