Jay-Z kontert nach abgewehrter Missbrauchs-Klage mit Verleumdungsvorwürfen
Johanna KrügerJay-Z kontert nach abgewehrter Missbrauchs-Klage mit Verleumdungsvorwürfen
Jay-Z hat sich erstmals öffentlich zu einer abgewiesenen Klage wegen sexuellen Missbrauchs aus dem Jahr 2024 geäußert. Der Fall, in dem ihm und Sean "Diddy" Combs schwerwiegendes Fehlverhalten vorgeworfen worden war, wurde im Februar 2025 eingestellt. Nun strebt der Rapper eine Verleumdungsklage gegen die Klägerin und ihr Anwaltsteam an.
Die ursprüngliche Klage, die 2024 eingereicht worden war, behauptete, Jay-Z und Combs hätten eine Frau 2000 auf einer Party unter Drogen gesetzt und missbraucht. Beide Männer wiesen die Vorwürfe zurück, und das Verfahren wurde schließlich eingestellt. Jay-Z bezeichnete die Anschuldigungen als zutiefst schmerzhaft und nannte die Erfahrung für sich und seine Familie "wirklich hart" und "herzzerbrechend".
Eine außergerichtliche Einigung lehnte er kategorisch ab. In seinen Worten: "Ich kann mich nicht vergleichen – das liegt mir nicht im Blut." Seine Verärgerung war spürbar, als er betonte, dass solche Vorwürfe niemals leichtfertig erhoben werden dürften: "Man wirft so etwas nicht einfach jemandem an den Kopf – da muss man sich verdammt sicher sein."
Nach der Einstellung des Verfahrens ging Jay-Z selbst juristisch in die Offensive. Seine noch laufende Verleumdungsklage – Stand März 2026 – richtet sich gegen die Frau und ihre Anwälte. Darin wirft er ihnen Erpressung, missbräuchliche Klageführung, Prozessbetrug und zivilrechtliche Verschwörung vor. Zudem bezeichnete er ihr Vorgehen als "seelenlos von Gier getrieben".
Der Verleumdungsprozess ist weiterhin anhängig, und Jay-Z bleibt entschlossen, die Vorwürfe vor Gericht zu bekämpfen. Seine Weigerung, sich zu vergleichen, unterstreicht seinen Willen, seinen Namen zu reinigen. Über den Ausgang wird in den kommenden Monaten im Rahmen weiterer Gerichtsverfahren entschieden.






