Ibbenbüren setzt auf LED: 80 Prozent weniger Energieverbrauch bis 2026

Julian Lang
Julian Lang
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Ein Kopfsteinpflasterweg in der Altstadt von Heidelberg mit Gebäuden im Vordergrund, einem klaren blauen Himmel im Hintergrund und einer Laterne, die die Straße auf der linken Seite beleuchtet.Julian Lang

Ibbenbüren setzt auf LED: 80 Prozent weniger Energieverbrauch bis 2026

Ibbenbüren rüstet bis Mitte 2026 rund 4.000 Straßenlaternen auf moderne LED-Technik um. Das 1,55-Millionen-Euro-Projekt soll den Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent senken und gleichzeitig die Sicherheit erhöhen sowie die Lichtverschmutzung verringern. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.

Die Stadt hat für die Umrüstung besonders wichtige Bereiche priorisiert, darunter große Kreuzungen, Überführungen, Fußgängerüberwege und Tunnel. Diese Standorte erfordern eine gleichmäßige Ausleuchtung für die Sicherheit, stellen aber technische Herausforderungen dar. Die neuen LED-Leuchten werden das Licht gleichmäßiger verteilen und gleichzeitig den Anteil an blauem Licht reduzieren – im Einklang mit den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes.

Mit der Umsetzung des Projekts ist die Firma KDK Dornscheidt GmbH aus Königswinter beauftragt, während die SWTE Kommunal die Bauarbeiten koordiniert. Die Umrüstung erfolgt im Eins-zu-Eins-Austausch, sodass es keine Lücken in der nächtlichen Beleuchtung gibt. Dank ihres modularen Aufbaus sollen die neuen LEDs bis zu 100.000 Stunden halten – unter normalen Bedingungen etwa 24 Jahre – und sind zudem einfacher zu warten.

Neben den Energieeinsparungen hilft die Modernisierung Ibbenbüren, seine Klimaziele deutlich vor dem vom Stadtrat gesetzten Termin 2028 zu erreichen. Der geringere Strombedarf und die reduzierte Umweltbelastung passen zu den übergeordneten Bestrebungen, die Infrastruktur nachhaltig zu modernisieren.

Durch die Umstellung wird der Energieverbrauch – je nach alter Beleuchtungstechnik – um 50 bis 80 Prozent sinken. Bessere Sichtverhältnisse und weniger Lichtverschmutzung kommen Anwohnern, Tieren und der Umwelt zugute. Die Fertigstellung des Projekts ist für Juni 2026 geplant, wobei der Übergang mit möglichst geringen Beeinträchtigungen erfolgen soll.