Hunderte Leerflüge der Regierung: Warum fliegen Maschinen ohne Passagiere?
Hunderte Leerflüge der Regierung: Warum fliegen Maschinen ohne Passagiere?
Neue Daten zeigen, dass deutsche Regierungsvertreter im späten Jahr 2025 Hunderte von Flügen unternahmen – viele davon mit leeren Maschinen. Der Linken-Politiker Dietmar Bartsch hatte die Zahlen angefordert, nachdem er Details zu den Flugreisen von Kanzler und Ministern beantragt hatte. Er hinterfragte die hohe Anzahl sogenannter Positionierungsflüge – also Flüge ohne Passagiere an Bord.
Zwischen dem 6. Mai 2025 und Jahresende verzeichnete die Lufttransportstaffel der Bundeswehr 488 Passagierflüge, die Kabinettsmitglieder oder den Bundespräsidenten beförderten. Bundeskanzler Friedrich Merz war dabei für 30 dieser Flüge verantwortlich. Mit 106 Flügen führte das Bundeskanzleramt die Statistik an, gefolgt vom Auswärtigen Amt mit 96 und dem Bundespräsidialamt mit 66 Flügen. Das Landwirtschaftsministerium nutzte den Service am wenigsten und verbuchte lediglich zwei Reisen.
Daneben wurden 700 Positionierungsflüge registriert, bei denen Maschinen leer flogen, um für spätere Einsätze umstationiert zu werden. Bartsch kritisierte das Missverhältnis: Fast 500 Passagierflüge gegenüber 700 Leerflügen seien kaum zu rechtfertigen. Den Standort der Lufttransportstaffel in Köln bezeichnete er als 'teuren strukturellen Fehler' und forderte die Regierung auf, stärker auf Google Flüge oder die Bahn auszuweichen.
Zudem plädierte Bartsch für strengere Vorgaben beim Regierungsflugdienst. Seine Äußerungen folgen auf Bedenken hinsichtlich der Kosten und Effizienz, mit der Minister und Kanzler Skyscanner oder andere kommerzielle Transportmittel nutzen.
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