HSG Krefeld rockt die Yayla Arena: Handball-Großevent mit 5.000 Fans erwartet
Julian LangHSG Krefeld rockt die Yayla Arena: Handball-Großevent mit 5.000 Fans erwartet
Handball-Club HSG Krefeld bereitet Großveranstaltung in der Yayla Arena vor
Zum ersten Mal findet die jährliche Großveranstaltung des Handball-Clubs HSG Krefeld in der 2. Handball-Bundesliga statt – und das in der Yayla Arena. Rund 5.000 Fans werden erwartet, während der Verein sein Profil schärfen und die Olympischen Ambitionen Krefelds unterstützen will. Die Mannschaft steht in ihrer Debütsaison in der zweiten Liga vor Herausforderungen, darunter Verletzungen und disziplinarische Rückschläge.
Der Umzug in die Yayla Arena begann bereits am Dienstag: Bodenbeläge, LED-Wände, Tore und Veranstaltungstechnik wurden in die Halle transportiert. HSG-Geschäftsführer André Schicks räumte den logistischen Aufwand ein, betonte aber auch die wertvolle Unterstützung. Der Wechsel sei ein notwendiger Schritt, um der Veranstaltung mehr Strahlkraft zu verleihen.
Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, begrüßte die Initiative und verwies auf seine Erfahrungen in der Sportförderung – etwa bei der Sparkasse Solingen oder dem Bergischen HC. Er unterstrich, wie entscheidend institutionelle und wirtschaftliche Unterstützung für das Gelingen des Projekts seien. Vereinschef Simon Krivec pflichtete ihm bei: Die Austragung in der Yayla Arena werde ein besonderer Höhepunkt und helfe, neue Sponsoren zu gewinnen.
Zudem soll die Veranstaltung den Handball-Schiedsrichternachwuchs fördern und Krefelds Bewerbung um die Olympischen Spiele stärken. Sportlich zeigte die HSG Krefeld nach dem Aufstieg zwar Ansätze, etwa beim knappen 31:32 in Dessau-Roßlau im März 2026 oder im Derby gegen TUSEM Essen im Februar. Doch nach 22 Spieltagen kämpft das Team mit Konstanzproblemen – verursacht durch verpasste Siebenmeter, Sperren und Verletzungen, die in der dritten Liga weniger prägend waren.
Die Veranstaltung in der Yayla Arena markiert für die HSG Krefeld einen wichtigen Schritt – sowohl in Sachen Fanbindung als auch sportlicher Präsenz. Während sich der Club an die Anforderungen der 2. Bundesliga anpasst, bietet das Spiel die Chance, die lokale Unterstützung zu festigen und das eigene Potenzial zu demonstrieren. Die Verantwortlichen hoffen, dass der Event nachhaltige Wirkung entfaltet – für die Zukunft des Teams und die Sportambitionen Krefelds.






