HKM-Mitarbeiter kämpfen gegen Stellenabbau und fordern faire Tarifverhandlungen
Thyssenkrupp-Mitarbeiter fordern Dividendenverzicht - HKM-Mitarbeiter kämpfen gegen Stellenabbau und fordern faire Tarifverhandlungen
Bei HKM, einem Stahl-Joint-Venture mit Thyssenkrupp, protestieren Mitarbeiter gegen geplante Stellenstreichungen und Dividendenausschüttungen. Im Mittelpunkt des Streits steht die Forderung nach einem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, der die Beschäftigten während der Umstrukturierung schützen soll. Von den geplanten Änderungen sind rund 3.000 Mitarbeiter des Unternehmens betroffen.
Die Belegschaft hat die Aktionäre aufgefordert, eine Dividendenzahlung in Höhe von 93 Millionen Euro vor der Hauptversammlung von Thyssenkrupp abzulehnen. Sie argumentieren, dass die vorgeschlagene Ausschüttung von 15 Cent pro Aktie stattdessen in die Stabilisierung der Belegschaft fließen sollte. Die IG Metall kritisiert das Unternehmen scharf, weil es Gewinne über die Interessen der Mitarbeiter stellt.
Die Arbeiter drängen auf eine soziale Vereinbarung, um sicherzustellen, dass Stellenabbau fair gestaltet wird. Die Proteste zeigen die Spannungen um die Umstrukturierungspläne, da die Beschäftigten Entlassungen ohne ausreichende Absicherung fürchten. Thyssenkrupp hat bisher noch nicht bekannt gegeben, wer die Verhandlungen über die geplante Tarifverhandlung führen wird.
Der Konflikt spiegelt die größeren Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit bei HKM und die finanziellen Prioritäten von Thyssenkrupp wider. Die Mitarbeiter bestehen darauf, dass jede Dividendenausschüttung so lange verschoben werden sollte, bis faire Bedingungen für den Personalabbau festgelegt sind. Das Ergebnis wird von den anstehenden Verhandlungen und den Entscheidungen der Aktionäre in den kommenden Wochen abhängen.
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