Hjulmands harte Kritik: Warum der Kölner Rasen zum Problem für Leverkusen wurde
Johanna KrügerHjulmands harte Kritik: Warum der Kölner Rasen zum Problem für Leverkusen wurde
Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisiert trockenen Rasen im Kölner Stadion
Nach dem jüngsten Spiel seiner Mannschaft hat Leverkusens Cheftrainer Kasper Hjulmand den ausgedörrten Platz im Kölner Stadion scharf kritisiert. Trotz Bewässerungsversuchen blieb die Spielfläche ungewöhnlich hart und schnell. Die Problematik hat eine Debatte über die Rasenpflege in der Bundesliga ausgelöst.
Am Spieltag lagen die Temperaturen in Köln zwischen 17 und 19 Grad Celsius. Selbst durch künstliche Bewässerung trocknete der Rasen rasant aus und bildete eine "knochentrockene" Oberfläche, die Hjulmand zufolge das Spiel verlangsamte. Er vermutete, der Platz sei möglicherweise bewässert und anschließend absichtlich trocknen gelassen worden – dafür gibt es jedoch keine Belege.
Kölns Cheftrainer René Wagner wies Vorwürfe einer gezielten Manipulation zurück. Stattdessen führte er die intensive Sonneneinstrahlung als wahrscheinliche Ursache an. Der Rasen im Kölner Stadion ist dafür bekannt, schnell auszubrennen, was die Pflege zu einer dauerhaften Herausforderung macht.
Laut dem Greenkeeping-Handbuch der DFL sollte die Bewässerung an Wetterbedingungen und lokale Gegebenheiten angepasst werden. Die Platzwarte von Leverkusen – ausgezeichnet mit dem Titel "Platz des Jahres" in der vergangenen Saison – kennen dergleichen Probleme nicht. Dieser Gegensatz unterstreicht die anhaltenden Schwierigkeiten Kölns mit der Rasenqualität.
Die trockenen Bedingungen im Kölner Stadion sind zu einem wiederkehrenden Problem geworden, das den Spielverlauf beeinträchtigt. Beide Trainer räumten die Schwierigkeiten bei der Rasenpflege ein, ohne dass vorsätzliches Fehlverhalten festgestellt wurde. Die Bundesliga könnte gezwungen sein, ihre Platzmanagement-Strategien für Stadien mit ähnlichen klimatischen Herausforderungen zu überprüfen.






