08 May 2026, 12:16

Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 geht an Jülicher Strukturbiochemiker James Eills

Schwarze und weiße MRI-Aufnahme eines Mannes, die einen detaillierten Blick auf das Gehirn zeigt.

Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 geht an Jülicher Strukturbiochemiker James Eills

James Eills, Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Strukturbiochemie in Jülich, hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 gewonnen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gab die Auszeichnung am Freitag, dem 28. März, in Bonn bekannt. Seine Arbeit auf dem Gebiet der Hyperpolarisationsmethoden für die kernmagnetische Resonanzspektroskopie (NMR) brachte ihm diese renommierte Anerkennung ein.

Eills leitet die Arbeitsgruppe Hyperpolarisationsmethoden am Institut für Biologische Informationsverarbeitung (IBI-7) des Forschungszentrums Jülich. Seine Forschung konzentriert sich auf die parawasserstoffinduzierte Polarisation – eine Technik, bei der Wasserstoffgas in einem bestimmten Quantenzustand genutzt wird, um die Kernspins anderer Moleküle zu verstärken. Dieser Ansatz ermöglicht deutlich empfindlichere NMR-Experimente, selbst in winzigen mikrofluidischen Systemen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die DFG wählte Eills aus 180 Vorschlägen aus. Der seit 1977 jährlich verliehene Preis fördert Nachwuchswissenschaftler:innen mit 200.000 Euro über drei Jahre. Die offizielle Preisverleihung findet am Dienstag, dem 3. Juni 2025, in Berlin statt.

Prof. Astrid Lambrecht, Vorsitzende des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, würdigte Eills’ Leistung. Sie betonte seine Beiträge zur analytischen Chemie, darunter neue Hyperpolarisationstechniken und mikrofluidische NMR-Experimente.

Das Preisgeld wird Eills’ Forschung in den nächsten drei Jahren finanzieren. Seine Methoden könnten Fortschritte in Bereichen wie Strukturbiologie und medizinischer Diagnostik ermöglichen. Die Auszeichnung unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung der Hyperpolarisation in modernen NMR-Anwendungen.

Quelle