17 April 2026, 00:24

Grüner Stahl aus Australien: PGS setzt auf Thyssenkrupp Nucera für revolutionäres Wasserstoff-Projekt

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung in Australien nach Quelle zeigt, wobei jede Quelle durch eine andere Farbe dargestellt wird und von erklärendem Text begleitet wird.

Grüner Stahl aus Australien: PGS setzt auf Thyssenkrupp Nucera für revolutionäres Wasserstoff-Projekt

Progressive Green Solutions (PGS) hat Thyssenkrupp Nucera als bevorzugten Lieferanten für Elektrolyseure in einem großen Projekt für grüne Stahlproduktion ausgewählt. Das Vorhaben Mid-West Green Iron in Westaustralien zielt darauf ab, die CO₂-Emissionen im Vergleich zur herkömmlichen Stahlherstellung um bis zu 90 Prozent zu senken. Die Produktion soll 2029 anlaufen, die ersten Exporte sind für dasselbe Jahr geplant.

Das Projekt setzt auf eine 1,4-Gigawatt-Elektrolyseanlage, die vollständig mit erneuerbaren Energien aus der Region betrieben wird. Die Anlage wird vor Ort grünen Wasserstoff erzeugen und so die Herstellung von jährlich sieben Millionen Tonnen grüner Eisenerzpellets ermöglichen. Daraus will PGS jährlich 2,5 Millionen Tonnen grünes Hot Briquetted Iron (HBI) produzieren.

Langfristig ist eine Steigerung der Produktion auf 30 Millionen Tonnen grüne Pellets und zehn Millionen Tonnen grünes HBI vorgesehen. Thyssenkrupp Nucera arbeitet mit PGS an der Projektenwicklung und verhandelt derzeit über einen Vertrag für Engineering, Procurement and Fabrication (EPF). Signifikante finanzielle Auswirkungen für das Unternehmen werden jedoch erst im Geschäftsjahr 2026/27 erwartet.

Das Projekt befindet sich noch in der frühen Planungsphase, die endgültige Investitionsentscheidung steht noch aus. Bei Genehmigung würde es einen bedeutenden Schritt in der klimafreundlichen Stahlproduktion darstellen und die Position von Thyssenkrupp Nucera in globalen Projekten für grünen Wasserstoff stärken – die weltweit bereits eine Gesamtkapazität von über drei Gigawatt umfassen.

Das Mid-West Green Iron-Projekt könnte die Stahlproduktion revolutionieren, indem es die Emissionen drastisch reduziert. Die ersten Exporte sind für 2029 vorgesehen, sofern die finale Investitionsentscheidung fällt. Kern des Vorhabens sind mit erneuerbaren Energien betriebene Elektrolyseure, die eine großskalige Produktion von sauberem Eisen und HBI ermöglichen sollen.

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