19 April 2026, 06:16

Großrazzia in Münster: Zwei Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Steuerhinterziehung

Liniendiagramm, das die Fälle von Rohrleitungsvandalismus in Nigeria von 2002 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Großrazzia in Münster: Zwei Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Steuerhinterziehung

Großrazzia in Münster: Zwei Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Untreue

In Münster läuft derzeit eine großangelegte Operation, nachdem die Behörden zwei Personen festgenommen haben, die des Lohnbetrugs und der Untreue verdächtigt werden. In den frühen Morgenstunden durchsuchten fast 110 Zollbeamte, 40 Bundespolizisten und Staatsanwälte sieben mit dem Fall in Verbindung stehende Objekte. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein 33-jähriger Mann, dem vorgeworfen wird, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben und dabei Versicherungs- und Steuerpflichten umgangen zu haben.

Der Hauptverdächtige, ein 33-jähriger Inhaber eines Bauunternehmens, wurde in seiner Wohnung in Münster festgenommen. Ein 61-jähriger Mitarbeiter wurde zudem in Senden in Gewahrsam genommen. Beide Festnahmen erfolgten auf Grundlage von zwei Haftbefehlen des Amtsgerichts Münster.

Im Rahmen der Aktion werden vier Wohnungen und drei Geschäftsräume durchsucht. Spezialisierte Spürhunde des Zolls kommen zum Einsatz, um verstecktes Bargeld aufzuspüren. Den Ermittlern zufolge sollen die Beschuldigten Löhne vorenthalten, Gelder veruntreut und Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten haben, indem sie Mitarbeiter nicht anmeldeten und die erforderlichen Abgaben nicht leisteten.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Behörden gegen die Gruppe vorgehen. Bereits 2022 hatten Durchsuchungen im Haus des Hauptverdächtigen belastendes Material zutage gefördert. Nun muss er sich zusammen mit einer 54-jährigen Frau und dem 61-jährigen Mann, die beide der Beihilfe beschuldigt werden, in einem Strafverfahren verantworten.

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Die Razzia stellt den jüngsten Schritt in den laufenden Ermittlungen zu großangelegtem Finanzfehlverhalten dar. Mit mehreren Festnahmen wird der Fall nun vor dem Amtsgericht Münster weiterverfolgt. Die Behörden werten weiterhin die bei der heutigen Aktion sichergestellten Beweismittel aus.

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