Gladbachs Abstiegsangst: Warum das Leverkusen-Spiel zum Schicksalsspiel wird

Lina Koch
Lina Koch
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Liverpool-Trainer Jürgen Klopp feiert mit seinen Spielern nach dem Gewinn der UEFA Champions League, umgeben von zwei medaillen tragenden Personen und dem Himmel im Hintergrund.Lina Koch

Gladbachs Abstiegsangst: Warum das Leverkusen-Spiel zum Schicksalsspiel wird

Borussia Mönchengladbach in Bundesliga-Schwierigkeiten – seit vier Spielen ohne Erfolg. Der Verein rangiert mit nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 12 der Tabelle. Vor dem entscheidenden Bundesliga heute gegen Bayer Leverkusen rücken vergangene Transferentscheidungen, darunter ein misslungener Versuch, den ehemaligen Verteidiger Ko Itakura zurückzuholen, in den Fokus.

Die schwache Serie der Gladbacher bereitet Sorgen um den Klassenerhalt. Mit nur knappem Abstand zu den Abstiegsrängen wird jedes Spiel nun zur Zitterpartie. Die nächste Bewährungsprobe steht am Wochenende im heimischen Stadion gegen den hochformigen Tabellenzweiten aus Leverkusen an.

Im Wintertransferfenster hatte der Klub eine Rückkehr des Innenverteidigers Ko Itakura geprüft. Der 27-Jährige war im vergangenen Sommer nach drei Jahren und 80 Pflichtspielen für Gladbach zu Ajax Amsterdam gewechselt. Wie Medien berichten, lotete Sportdirektor Rouven Schröder eine Verpflichtung aus – doch ein Deal kam nicht zustande. Stattdessen verpflichtete Mönchengladbach mit Ko Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco drei Leihspieler.

Itakura hingegen bestritt in dieser Saison bereits 21 Partien für Ajax. Seine Erfahrung in der Eredivisie und seine früheren Leistungen in der Bundesliga hätten ihn zu einer attraktiven Option gemacht. Doch die Gladbacher setzten schließlich auf kurzfristige Verstärkungen statt auf einen bekannten Rückkehrer.

Nun konzentriert sich der Verein auf das Duell mit Leverkusen am Samstag – ein Bundesliga heute, das die Abstiegsängste lindern oder die Krise vertiefen könnte. Itakuras Fehlen hinterlässt eine Lücke, doch die Winterneuzugänge müssen nun liefern. Mit nur drei Punkten Vorsprung auf die Gefahrenzone wird das nächste Ergebnis für Gladbach zum Schicksalsspiel.