Gladbach setzt auf Leihspieler statt auf Džeko oder Becker im Wintertransferfenster

Julian Lang
Julian Lang
2 Min.
Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Fußballspielers, der einen Ball vor einem Tor mit Netz auf der rechten Seite und Text unten fängt.Julian Lang

Gladbach setzt auf Leihspieler statt auf Džeko oder Becker im Wintertransferfenster

Borussia Mönchengladbach hat im Wintertransferfenster mehrere Personalentscheidungen getroffen, sich letztlich aber gegen die Verpflichtung zweier prominenter Stürmer entschieden. Der Verein, der nach 20 Bundesliga-Spieltagen außerhalb der internationalen Plätze liegt, setzte vor allem auf Leihgeschäfte statt auf dauerhafte Verpflichtungen. Währenddessen fand der erfahrene Angreifer Edin Džeko nach der Prüfung mehrerer Optionen ein neues Zuhause beim FC Schalke 04.

Schon im Dezember war Mönchengladbach mit beiden Spielern – Džeko und Sheraldo Becker – in Verbindung gebracht worden. Der Klub verzichtete jedoch auf einen weiteren Stürmer und setzte stattdessen auf die Rückkehr von Tim Kleindienst nach seiner Meniskus-OP sowie die Genesung von Haris Tabaković. Stattdessen verpflichtete man drei Leihspieler: Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco.

Becker, der Mönchengladbach angeboten worden war, wechselte später auf Leihbasis von CA Osasuna zu Mainz 05. Auch Džeko stand zur Debatte, doch der Verein entschied sich, auf die Form von Franck Honorat zu vertrauen, statt die Offensive zu verstärken.

Džeko selbst nahm unterdessen Kontakt zur Schalke-Führung auf. Der 37-jährige Stürmer wechselte im Januar in die zweite Liga und markierte bei seinem Pflichtspieldebüt direkt einen Treffer.

Bis zum Ende der Transferperiode hatte Mönchengladbach die Mannschaft ohne größere Investitionen verstärkt. Schalke hingegen sicherte sich mit Džeko einen erfahrenen Torjäger für den Aufstiegskampf.

Mönchengladbachs Wintergeschäfte konzentrierten sich auf kurzfristige Leihgaben statt auf dauerhafte Transfers. Džekos Wechsel zu Schalke sorgte für sofortigen Schwung – der Stürmer traf bei seinem Einstand. Beide Vereine blicken nun nach vorn: der eine mit dem Ziel der Konsolidierung, der andere mit dem Aufstieg im Visier.