Gewalt nach Arminia-Bielefeld-Spiel: Familie aus Braunschweig brutal angegriffen

Luisa Klein
Luisa Klein
2 Min.
Ein Fußballspiel im Gange mit Spielern in Sportbekleidung und Helmen auf dem Feld, Zuschauern, Geländern und Tafeln mit Text im Hintergrund.Luisa Klein

Gewalt nach Arminia-Bielefeld-Spiel: Familie aus Braunschweig brutal angegriffen

Ausschreitungen nach Fussballspiel in Bielefeld – Familie aus Braunschweig angegriffen

Am Sonntag, dem 8. Februar 2026, kam es in Bielefeld nach einem Fussballspiel zu gewalttätigen Ausschreitungen. Eine Familie aus Braunschweig wurde in der Nähe des Stadions von vermummten Angreifern attackiert, wobei zwei Personen verletzt wurden. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest und ermittelt gegen weitere Verdächtige im Zusammenhang mit einem weiteren kürzlichen Überfall in der Stadt.

Der Vorfall ereignete sich nach dem Zweitligaspiel zwischen Arminia Bielefeld und Eintracht Braunschweig. Eine Gruppe von Tätern, gekleidet in schwarze Jacken und Jogginghosen, griff eine Familie an, die Fanartikel trug. Der 26-jährige Sohn wurde geschlagen und zu Boden gestoßen, während seine 54-jährige Mutter ebenfalls Verletzungen erlitt. Die Angreifer versuchten, Schals und Mützen zu rauben, bevor sie flüchteten.

Die Polizei nahm am Tatort einen 20-jährigen Bielefelder fest. Ihm werden Raub und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Die Ermittler bringen ihn zudem – zusammen mit zwei jugendlichen Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren – mit einem weiteren Angriff im Stieghorster Park am 27. Januar 2026 in Verbindung. Dabei war eine 19-jährige Frau verletzt und ihr Handy gestohlen worden.

Der festgenommene Verdächtige bleibt in Untersuchungshaft, während gegen die beiden Minderjährigen ermittelt wird. Die Vorfälle werfen Fragen nach der zunehmenden Gewalt im Umfeld lokaler Fussballspiele auf. Die Behörden prüfen weiterhin mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten.