Gemeinsames Gebet für Einheit: Christinnen und Christen versammeln sich in Gütersloh

Luisa Klein
Luisa Klein
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Eine Straße mit einem Kreuz am Straßenrand, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen, Pfählen, Laternen und Häusern, die zur Kirche des Heiligen Grabes führt.Luisa Klein

Gemeinsames Gebet für Einheit: Christinnen und Christen versammeln sich in Gütersloh

Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen trafen sich vergangene Woche in Gütersloh zur jährlichen Gebetswoche für die Einheit der Christen. Organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK Gütersloh) versammelten sich rund 50 Menschen zu einem gemeinsamen Gottesdienst im Ratssaal des Rathauses.

Das diesjährige Motto „Gott ist treu – gemeinsam für die Welt“ prägte die Gebete und Reflexionen des Abends. Die Teilnehmer nahmen elektrische Teelichter mit nach Hause – als Symbol der Hoffnung in schwierigen Zeiten.

Der Gottesdienst fand im Ratssaal statt, wo die vorderste Sitzreihe bewusst leer blieb. Stattdessen hing ein Banner mit dem Bildnis Jesu Christi an der Front und schuf eine nachdenkliche Atmosphäre. Im Mittelpunkt der Gebete standen Frieden, Solidarität und der Aufbau einer gerechteren Welt.

Musik spielte an diesem Abend eine zentrale Rolle: Georges Stefan trug biblische Verse vor, während der Chor After Eight die musikalische Begleitung übernahm. Am Ende wurden Spenden gesammelt, die später an die Gütersloher Tafel übergeben wurden.

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen ist eine langjährige Tradition in Gütersloh. Jeden Januar kommen Gläubige verschiedener Gemeinden zusammen, um eine Woche lang gemeinsam zu beten und ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung stärkte die lokale christliche Einheit durch Gebet und Musik. Die Spenden unterstützten die Tafel, und die Teelichter erinnerten die Teilnehmer an die Botschaft des Abends. Die ACK Gütersloh wird auch in den kommenden Jahren den jährlichen Gottesdienst organisieren.