18 March 2026, 00:23

Gelsenkirchener Polizei deckt alarmierende Gurtverstöße bei Kindern auf

Polizeifahrzeug fährt neben einer Menschenmenge mit Fahnen, mit einem Banner auf dem Auto und Gebäuden im Hintergrund, beschriftet mit "Gendarmerie de la Tour de France."

Gelsenkirchener Polizei deckt alarmierende Gurtverstöße bei Kindern auf

Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Aktion gegen Gurtverstöße

Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Kontrollwelle gegen Verstöße gegen die Gurtpflicht teil. Die Aktion, die vom 9. bis 15. März stattfand, richtete sich gegen Fahrer und Mitfahrer, die ihren Sicherheitsgurt nicht oder nicht vorschriftsmäßig angelegt hatten. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf stark frequentierte Bereiche, darunter die Umgebung der VELTINS-Arena sowie die Trabrennbahn-Flohmärkte.

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Während der Kampagne wurden in Gelsenkirchen 52 Verkehrsteilnehmer ohne oder mit falsch angelegtem Gurt erwischt. Besonders besorgniserregend: 29 Kinder waren nicht ausreichend gesichert – ein alarmierendes Signal für die Kindersicherheit. Die lokalen Kontrollen waren Teil der übergeordneten ROADPOL-Aktion "Gurt an!", bei der die deutsche Polizei allein in mehreren Regionen mindestens 432 Verstöße registrierte – davon 328 in Südhessen und 31 in Mönchengladbach.

Das ROADPOL-Netzwerk, das grenzüberschreitende Verkehrsüberwachung koordiniert, betont, dass korrekt angelegte Sicherheitsgurte das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringern. Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen Initiativen und nutzt thematische Kontrollwochen, um die Einhaltung der Verkehrsregeln zu stärken.

Obwohl eine bundesweite Gesamtstatistik noch aussteht, zeigen die Zahlen, dass die Gurtpflicht nach wie vor ein Problem darstellt. Die Behörden setzen weiterhin auf eine Kombination aus Kontrollen und Aufklärungskampagnen, um vermeidbare Unfälle zu reduzieren.

Im Rahmen der einwöchigen Aktion in Gelsenkirchen wurden Dutzende Gurtverstöße festgestellt – besonders häufig bei kindlichen Mitfahrern. Die Polizei wies erneut darauf hin, dass korrekte Sicherungssysteme Leben retten und daher ein zentraler Schwerpunkt künftiger Kampagnen bleiben. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Maßnahmen zur Verkehrssicherheit geplant.

Quelle