23 April 2026, 02:15

Gegensätzliche Kundgebungen in Hamm: Rechte und Linke demonstrieren friedlich

Demonstranten mit einer Fahne mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Pfahl, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Gegensätzliche Kundgebungen in Hamm: Rechte und Linke demonstrieren friedlich

Zwei gegensätzliche Demonstrationen im Hammer Bahnhofsviertel

Am Samstag, dem 7. Juni, fanden im Bahnhofsviertel von Hamm zwei gegenläufige Kundgebungen statt. Die Polizei begleitete beide Veranstaltungen, die ohne Zwischenfälle verliefen. Rund 30 rechtsextreme Aktivisten und 25 linke Gegenprotestierende versammelten sich zunächst an getrennten Orten, bevor sie durch die Innenstadt zogen.

Die rechtsextreme Kundgebung begann am Willy-Brandt-Platz mit etwa 30 Teilnehmern. Ihre Route führte über die Neue Bahnhofstraße, vorbei am Stadtbad, zurück zum Vorplatz des Bahnhofs. Die Gruppe löste sich gegen 15:35 Uhr friedlich auf.

Gleichzeitig formierte sich eine von linken Aktivisten organisierte Gegenkundgebung in der Nähe des Heinrich-von-Kleist-Forums. Rund 25 Menschen beteiligten sich an dieser Demonstration, die denselben Weg wie der rechtsextreme Marsch nahm. Ihre Veranstaltung endete kurz darauf, um 15:50 Uhr.

Während der Märsche kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen im Umfeld. Die Polizei meldete keine Störungen oder Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppen.

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Beide Versammlungen endeten ohne Konfrontationen oder Festnahmen. Die rechtsextreme Kundgebung dauerte knapp eine Stunde, die Gegenproteste endeten 15 Minuten später. Die örtlichen Behörden bestätigten, dass die öffentliche Ordnung den gesamten Nachmittag über gewahrt blieb.

Quelle