Gefälschte Papiere und überladener Lkw: Illegale Beschäftigung in Bochum aufgedeckt
Gefälschte Papiere und überladener Lkw: Illegale Beschäftigung in Bochum aufgedeckt
Routine-Kontrolle in Bochum deckt Verdacht auf illegale Beschäftigung und Urkundenfälschung auf
Bei einer Verkehrskontrolle in Bochum kam diese Woche ein Fall von mutmaßlich illegaler Beschäftigung und Dokumentenfälschung ans Licht. Am Montag hielten Beamte in der Nähe der Dorstener Straße und Riemker Straße einen stark überladenen Lkw an, was zur Festnahme eines 60-jährigen Fahrers mit gefälschten Ausweispapieren führte.
Der 7,49-Tonnen-Kipper war mit 11,8 Tonnen Schotter beladen – und lag damit weit über dem zulässigen Gewicht. Den Beamten fiel die durchhängende Federung auf, woraufhin sie das Fahrzeug zur Überprüfung anhalten ließen.
Der aus Georgien stammende Fahrer präsentierte einen gefälschten polnischen Führerschein sowie eine manipulierte Aufenthaltserlaubnis. Bei der Befragung gab er zu, die falschen Dokumente genutzt zu haben, um als angeblicher EU-Bürger in der Union arbeiten zu können. Sein einzig gültiger Führerschein war eine georgische Pkw-Lizenz ohne die für schwere Fahrzeuge erforderliche Berufskraftfahrerqualifikation.
Die Behörden haben nun Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung und weiterer Straftaten eingeleitet. Der Fall reiht sich in einen bundesweiten Trend ein: Allein 2024–2025 registrierten Polizei und Zoll in Deutschland rund 15.000 ähnliche Vorfälle. Besonders betroffen waren Nordrhein-Westfalen mit etwa 4.500 und Bayern mit rund 3.200 Fällen.
Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Urkundenfälschung und Arbeit ohne gültige Genehmigung. Der Lkw wurde beschlagnahmt; weitere Kontrollen sollen klären, ob zusätzliche Verstöße vorliegen. Die Ermittlungen zu illegalen Beschäftigungsstrukturen in der Region laufen noch.
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